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Glossary

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  • Abberufung
    Von Abberufung spricht man im Zusammenhang mit Immobilien in folgendem Fall: Eigentümergemeinschaften bestellen häufig einen Hausverwalter, den sie auch abberufen kann z.B. wegen Unzufriedenheit mit seiner Leistung. Auch wenn die Bestellung unbefristet erfolgt ist, kann sie durch einen Eigentümerentscheidung mit einfacher Mehrheit rückgängig gemacht und der Verwalter abberufen werden. Dies regelt §26 Abs. 1 Satz 1 WEG.
  • Abbruchwert
    Den Abbruchwert (oder auch Abbruchswert) zu ermitteln ist bei Gebäuden ein kompliziertes Verfahren. Stehen auf einem Grundstück Gebäude, die nicht mehr genutzt und abgerissen werden sollen, so bezeichnet der Abbruchwert den Wert des Grundstückes nach Abzug der Kosten für den Abbruch der Gebäude und die Entsorgung der Trümmer. Ggf. muss die Entsorgung kontaminierter Böden ebenso einberechnet werden wie Erlöse aus dem Verkauf von wiederverwertbarem ...
  • Abgabenordnung
    Die Abgabenordnung ist ein zentraler Bestandteil des deutschen Steuerrechts. Sie gilt grundsätzlich für sämtliche Steuerarten und Steuervergütungen, also auch für alle Steuern, die im Zusammenhang mit Immobilien, Immobilienkäufen und -verkäufen anfallen. Zu unterscheiden sind die Steuergesetze, die u.a. die Berechnung der Steuer regeln, und die Abgabenordnung, die festschreibt wie die Steuer festzusetzen ist und wann sie gezahlt werden muss.
  • Abgeltungsklausel
    Im Zusammenhang mit Mietverträgen für Immobilien ist häufig die Rede von Abgeltungsklauseln. Damit ist Folgendes gemeint: Wurden in einer Mietwohnung durch den Vermieter Schönheitsreparaturen durchgeführt, so können Mieter und Vermieter eine Frist zur Wirksamkeit dieser Schönheitsreparaturen vereinbaren. Zieht der Mieter vor Ablauf dieser Frist aus, so verpflichtet er sich zu einer anteiligen Übernahme der Kosten für die Reparaturen.
  • Abgeschlossenheitserklärung
    Eine Abgeschlossenheitserklärung ist eine Bescheinigung der zuständigen Bauaufsicht. Darin wird bestätigt, dass eine Eigentumswohnung oder ein Teileigentum baulich ausreichend von anderen Räumen und Wohnungen der Immobilie getrennt ist. Ein wichtiger Faktor für eine Abgeschlossenheitserklärung ist ein eigener abschließbarer Zugang.
  • Abmarkung
    Mit Abmarkung wird eine rechtswirksame Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen bezeichnet. Dazu werden in Deutschland sichtbare Grenzzeichen wie Flursteine angebracht. Der Begriff Abmarkung wird auch verwendet, wenn Kennzeichnungen, die durch Witterung, Baumaßnahmen o.ä. untergegangen sind, erneuert werden.
  • Abnahme
    Beim Kauf oder der Anmietung einer Immobilie wird mit der Abnahme die Immobilie übergeben. Rechtlich wird dabei eine vertragliche Leistung übergeben. In der Praxis übernimmt z.B. der Käufer vom Verkäufer die Immobilie und man begutachtet gemeinsam, ob alle vertraglich vereinbarten Leistungen erfolgt sind. Die Abnahme ist also ein sehr wichtiger Termin sowohl bei Kauf als auch bei Anmietung. War ein Makler an dem Kauf ...
  • Abschreibung (AfA)
    Die Abkürzung AfA bedeutet Absetzung für Abnutzung und ist ein Begriff des Steuerrechts. Man bezeichnet damit die Minderung des Wertes eines Gegenstandes oder eines Gebäudes durch Abnutzung. Der Gesetzgeber berücksichtigt damit, dass Immobilien im Laufe der Zeit an steuerlich relevantem Wert verlieren.
  • Altbau
    Mit der Bezeichnung Altbau sind in Deutschland in der Regel Gebäude gemeint, die vor 1949 errichtet wurden.
  • Altersversorgung
    Immobilien sind einer der Grundpfeiler der Altersvorsorge. Neben klassischen Renten- und Versicherungsanlagen gelten sie als die sichersten und solidesten Anlage- und Absicherungsobjekte.
  • Amortisation
    Von Amortisation spricht man, wenn die Kosten für ein Objekt, z.B. eine Immobilie, durch die Erträge gedeckt wurden. Erträge können sowohl direkte Einnahmen wie Mieten oder Pacht sein, es können aber auch eingesparte Ausgaben wie Mietzahlungen sein.
  • Anderkonto
    Ein Anderkonto ist eine besondere Form des Treuhandkontos. Daher wird vielfach auch der Begriff Treuhandanderkonto verwendet. Der Inhaber eines Anderkontos verwaltet darauf Guthaben oder Vermögen Dritter. Zumeist werden Anderkonten von Notaren, Anwälten, Steuerberatern oder auch Pfarrern geführt. Bei Immobilienkäufen kann vereinbart werden, dass der Käufer den Kaufpreis zunächst auf ein Anderkonto des Notars überweist, bis alle Finanzierungs- und Vertragsfragen zur Übergabe geklärt sind. Mit ...
  • Ankaufsrecht
    Das Ankaufsrecht muss notariell beurkundet werden und wird vertraglich vereinbart. Es sichert einem Kaufinteressenten das Recht zu, einseitig einen Kaufvertrag zu erklären. Voraussetzung ist, dass der Verkäufer dem Kaufinteressenten dieses Recht – meist langfristig – eingeräumt hat. Das Ankaufsrecht ist häufig relevant bei Immobilienverkäufen innerhalb von Familien.
  • Annuität
    Der Begriff Annuität leitet sich aus dem lateinischen Wort annus, das Jahr, ab. Mit Annuität bezeichnet man eine regelmäßig jährlich zu leistende Zahlung im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Immobilie oder anderer Investitionen. Sie setzt sich zusammen aus den vereinbarten Tilgungs- und Zinsleistungen. In der Praxis wird die Annuität, also der Jahresbetrag, auch auf eine monatliche Zahlung heruntergerechnet.
  • Anschaffungskosten
    Die Anschaffungskosten für Immobilien beinhalten neben dem Kaufpreis alle Zahlungen, die für den Erwerb der Immobilie aufgewendet werden müssen; dazu zählen u.a. Grunderwerbssteuer, Makler-, Gutachter- und Notarkosten sowie Gebühren für Änderungen im Grundbuch.
  • Anschlussgebühren
    Neue Immobilien oder Immobilien, die einer neuer Nutzung zugeführt werden, müssen häufig an das öffentliche Versorgungsnetz z.B. für Strom, Wasser, Gas, Abwasser, Telefon, Internet etc. angeschlossen werden. Die dafür anfallenden Kosten werden als Anschlussgebühren bezeichnet.
  • App.
    Abkürzung für Apartement – da sich der Begriff aus dem französischen Appartement ableitet, wird die Abkürzung mit pp geschrieben.
  • ARB
    Abkürzung für allgemeine Rechtsschutzbedingungen
  • Armierung
    Mit Armierung bezeichnet man die Verstärkung eines Baustoffes durch einen anderen. Das bekannteste Beispiel für Armierungen findet sich bei Arbeiten mit Beton. Dieser Werkstoff wird fast immer mit Stahldrähten, -matten oder -stangen verstärkt, um die Haltbarkeit des Materials zu verbessern.
  • Auflassungsvormerkung
    Die Auflassungsvormerkung ist eine Vormerkung, die im Grundbuch eingetragen wird. Sie dient vor allem dem Schutz des Käufers, da durch sie verhindert wird, dass ein Grundstück oder eine Immobilie zweimal verkauft werden kann.
  • Ausst.
    Abkürzung für Ausstattung
  • Auszahlungsvorausetzungen
    Für die Auszahlung eines Darlehens beim Erwerb einer Immobilie fordern die Geldinstitute in aller Regel bestimmte Voraussetzungen. So wird zumeist darauf bestanden, das z.B. die Grundschuld im Grundbuch eingetragen wurde, ehe der Kredit an den Kreditnehmer ausgezahlt wird. Da der zeitliche Ablauf oft schwierig zu organisieren ist, wird das Darlehen in besonderen Fällen auf einem Treuhandkonto/Anderkonto bei einem Notar hinterlegt.
  • Aval (Bürgschaft)
    Aval ist ein Begriff aus dem Bankwesen und bezeichnet eine Bürgschaft. Mit einem Aval verpflichtet sich z.B. eine Bank für Verbindlichkeiten ihres Kunden gegenüber Dritten aufzukommen.
  • Bau-Berufsgenossenschaft
    Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) versichert Personen, die ein Bauherr auf seiner Baustelle beschäftigt gegen Arbeitsunfälle. Versichert sind auch Privatpersonen. Weitere Informationen unter www.bgbau.de
  • Bauabzugssteuer
    Die Bauabzugssteuer wird bei Bauherren erhoben und soll vor allem illegale Tätigkeiten im Baugewerbe eindämmen. Unternehmerisch tätige Auftraggeber von Bauleistungen müssen 15% des Rechnungsbetrages einbehalten und an das Finanzamt abführen. In bestimmten Fällen kann eine Freistellung von der Bauabzugssteuer beantragt werden.
  • Baubürgschaft
    Baubürgschaft ist ein Oberbegriff für verschiedenartige Bürgschaften im Zusammenhang mit dem Bau von Immobilien. Eine gängige Form ist die Gewährleistungsbürgschaft. Damit sichert der Bauherr und Aufraggeber ab, dass der Auftragnehmer auch noch nach Fertigstellung des Objektes für die Behebung eventueller Baumängel herangezogen werden kann. Dies ist u.a. wichtig, um gegen spätere Insolvenzen von Dienstleistern abgesichert zu sein.
  • Baugrenze
    Die Baugrenzen sind in den jeweiligen Bebauungsplan eingezeichnet (meist in blau). Sie zeigen, welche Fläche eines Grundstückes bebaut werden darf. Überschreitungen der Baugrenzen sind nicht zulässig. Im Zweifelsfall sollten Sie mit der zuständigen Baubehörde Kontakt aufnehmen.
  • Baulastenverzeichnis
    Das Baulastenverzeichnis wird in aller Regel von den Gemeinden geführt. Es listet die Auflagen der Gemeinde bzw. der öffentlichen Hand für Neubaumaßnahmen auf wie Wegerechte, Vorschriften aus Bebauungsplänen u.a.m.
  • Bausparvertrag
    Ein Bausparvertrag ist eine besondere Sparform. Bausparverträge werden von spezialisierten Geldinstituten angeboten. Mit dem Bausparvertrag spart ein Anleger gezielt für Ausgaben im Bereich Immobilienerwerb oder -modernisierung. Diese meist länger laufenden Vereinbarungen, die oftmals auch vom Gesetzgeber gefördert werden, sehen vor, dass der Anleger über einen bestimmten Zeitraum eine Summe anspart, um dann zu einem sehr günstigen Zinssatz eine weitere Summe leihen zu können. Sollte ...
  • Bauträgervertrag
    Sollten Sie eine Immobilie erwerben, die noch nicht fertiggestellt ist, so schließen Sie in der Regel einen Bauträgervertrag ab. Diese Vertragsform ist eine Mischung aus Kaufvertrag und Werkvertrag, da die Immobilie noch nicht fertiggestellt und zum Zeitpunkt des Kaufes nicht übergabereif ist. Daher unterliegen Bauträgerverträge strengen Regelungen. Diese schreiben z.B. Zeitpunkte und Höhe von Abschlagszahlungen mit dem Baufortschritt fest. Sollten Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie ...
  • Bebaubarkeit
    Die Bebaubarkeit eines Grundstückes wird von der Gemeinde genehmigt in der Regel durch eine Baugenemigung bzw. eine entsprechende Bestätigung.
  • Bebauungsplan
    Ein Bebauungsplan regelt wie Grundstücke genutzt und in welcher Form sie bebaut und genutzt werden dürfen. Den Bebauungsplan stellt die jeweilige Gemeinde auf und in aller Regel gilt er nur für einen bestimmten Teil des Gemeindegebietes. Im Gegensatz dazu legt eine Gemeinde auch einen Flächennutzungsplan fest, der das gesamte Gemeindegebiet umfasst und die Nutzungsmöglichkeiten in den verschiedenen Gemeindebereichen festschreibt.
  • Belastung (finanziell)
    Beim Kauf einer Immobilie spielt die finanzielle Belastung für den Käufer eine wesentliche Rolle. Als Faustformel gilt, dass die finanzielle Belastung durch einen Immobilienkauf unter 40% des zur Verfügung stehenden regelmäßigen Nettoeinkommens liegen sollte. Um finanzielle Schieflagen zu vermeiden sollten eventuelle Sondereinkünfte nicht in diese Berechnung einbezogen werden.
  • Beleihungsgrenze
    Bei der Aufnahme eines Kredits und Belastung einer Immobilie spielt die Beleihungsgrenze eine wesentliche Rolle. Die kreditgebende Bank legt die Beleihungsgrenze als einen definierten Prozentsatz vom Beleihungswert fest. In der Praxis bedeutet das, dass man nicht den Beleihungswert einer Immobilie als Kredit ausbezahlt bekommt, sondern nur einen Teil davon. Wir hoch diese Werte im Einzelfall liegen, sollten Sie mit Ihrem Kreditinstitut besprechen. Allerdings ist ...
  • Beleihungswert
    Der Beleihungswert ist der Wert einer Immobilie, der mit hoher Wahrscheinlichkiet bei einem Verkauf erlöst werden kann. Auf dieser Grundlage werden bei einer Beleihung von Immobilien die Kredithöhen ermittelt. Allerdings dürfen die Banken nicht den Beleihungswert als Kredit vergeben, sondern nur eine geringere Summe, die auf Basis der Beleihungsgrenze berechnet wird.
  • Bereitstellungszinsen
    Bereitstellungszinsen fallen immer dann an, wenn ein Kreditinstitut einen Kredit bereitstellt, der aber erst zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen wird. Dies ist bei Immobilienkäufen oder Baumaßnahmen häufiger der Fall. Für die Zeit bis zum Abruf des Kredites erhebt das Institut Bereitstellungszinsen.
  • Beurkundung
    Die Beurkundung ist ein wichtiger Termin beim Erwerb oder dem Verkauf einer Immobilie. Beurkundung meint einen Termin bei dem zuständigen Notar, an dem Käufer, Verkäufer und – falls von den Parteien gewünscht – auch der Makler teilnehmen. Der Notar liest dabei den Kaufvertrag vor und geht ihn mit den Parteien durch. Im Anschluss daran erfolgen die Unterschriften der Parteien. Damit ist der Vertrag beurkundet. ...
  • Bürgschaft
    Mit einer Bürgschaft verpflichtet sich eine Person oder Institution (Bürge) für finanzielle Verpflichtungen einer anderen Person oder Institution gegenüber Dritten dann aufzukommen, wenn dieser den Forderungen des Gläubigers nicht nachkommen kann. Bei Immobilienkäufen bürgen z.B. häufig Eltern für die Kreditverpflichtungen ihrer Kinder.
  • CAP-Kredit
    Ein CAP-Darlehen zeichnet sich durch einen variablen Zinssatz aus. Der Kreditnehmer kann mit einem CAP-Kredit von sinkenden Zinsen profitieren. Der CAP sichert ihn zugleich vor einer außergewöhnlichen Zinssteigerung ab, denn bei einem CAP-Darlehen wird von vornherein eine Zinsobergrenze festgelegt.
  • Carport
    Ein Carport ist ein Unterstand für ein oder mehrere Fahrzeuge. Sie werden meist in der Nähe von Wohnhäuser errichtet und bestehen aus einer Ständerkonstruktion mit ein bis drei Seitenwänden und einem Dach. Ein Carport gilt wie eine Garage als Bauwerk. Ob Sie einen Carport errichten dürfen, müssen Sie mit der zuständigen Baubehörde abstimmen.
  • Chiffre-Anzeigen
    Chiffre-Anzeigen sind Inserate, bei denen der Verkäufer seine Identität geheimhält. Dieses Verfahren wird insbesondere bei Immobilienverkäufen häufig angewendet. Vielfach möchten Verkäufer vermeiden, dass Kaufinteressenten sie ungehindert ansprechen können oder dass ihre Verkaufsabsicht allgemein bekannt wird. Vielfach dienen Chiffre-Anzeigen auch einer Vorauswahl von Kaufinteressenten durch den Verkäufer.
  • Citylage
    Die Bezeichnung Citylage bei Immobilien bedeutet in aller Regel eine sehr zentrale Lage in einer Stadt. Damit verbunden sind fast immer die unmittelbare Nähe zu öffentlichen Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
  • CO2-Gebäudesanierung
    Energiesparende Gebäudesanierungen werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert. Da Energie-Einsparungen auch die CO2-Bilanz positiv beeinflussen, werden diese Maßnahmen gerne als CO2-Gebäudesanierungen bezeichnet.
  • Concierge
    Ein Concierge kümmert sich heutzutage um die Anliegen der Mieter oder Eigentümer einer Immobilie. Ein Concierge-Service findet sich vor allem bei exklusiven Wohnanlagen. Ursprünglich stammt der Begriff aus Frankreich und wird in der Neuzeit als Synonym für Hausmeister verwendet.
  • Courtage
    Courtage nennt sich die Vermittlungsgebühr, die ein Makler für einen erfolgreichen Geschäftabschluss erhält. Diese erfolgsbezogene Bezahlung gilt sowohl bei Vermietungen als auch bei Verkäufen. Rahmenwerte zur Höhe dieser Provision sind u.a. im deutschen Wohnungsvermittlungsgesetz §3 Satz 2 geregelt.
  • Dachneigung
    Die Dachneigung ist in Bebauungsplänen vorgeschrieben und darf auch von einem Bauherren nicht eigenständig geändert werden. Sie bezeichnet das Gefälle des Daches und wird als Winkel in Grad oder in Prozent angegeben. Als Flachdach gelten Dächer mit einer Neigung unter 10 Grad, Steildächer sind Dächer mit einer Neigung über 30 Grad. Dächer mit einer Neigung zwischen 10 und 30 Grad werden zumeist als flach ...
  • Dämmung
    Eine leistungsstarke und effiziente Dämmung von Gebäuden reduziert in erster Linie den Verlust von Wärmeenergie. Die Dämmung führt also für Immobilienbesitzer mittelfristig zu einer Kosteneinsparung und im Sinne der Umwelt zu einer nachhaltigen Entlastung. Daher gibt es für Dämmungsmaßnahmen auch bei älteren Immobilien immer wieder Förderprogramme. Fragen Sie uns gerne zu den aktuellen Programmen und möglichen Ansprechpartnern.
  • Darlehen
    Der Begriff Darlehen bezeichnet einen Geldbetrag, den ein Darlehensnehmer von einem Darlehensgeber unter bestimmten Bedingungen bekommen hat. In aller Regel verpflichtet sich der Darlehensnehmer die geliehene Summe bzw. den Kredit in einer bestimmten Zeit zurückzuzahlen zuzüglich eines vorher vereinbarten Zinses. Bei Immobiliengschäften werden Darlehen häufig von den Hausbanken der Darlehensnehmer gewährt. Oft wird ein Darlehen auch Kredit genannt.
  • Dauernutzungsrecht
    Das Dauernutzungsrecht ist in § 31 ff. des Wohneigentumsgesetzes (WEG) definiert. Es handelt sich um das Recht ein Gebäude oder eine Wohnung dauerhaft zu nutzen. Der Berechtigte ist dabei nicht der Eigentümer. Vielfach kommt dieses Recht zur Anwendung bei Immobilien aus Nachlässen. Das Dauernutzungsrecht muss im Grundbuch eingetragen sein. Im Gegensatz zum Dauerwohnrecht kommt der Nutzer beim Dauernutzungsrecht auch in den Genuss von möglichen ...
  • Dauerwohnrecht
    Das Dauerwohnrecht ist in §31 ff. des Wohneigentumsgesetztes (WEG) beschrieben. Dabei gewährt der Eigentümer einem Nutzer das Recht, eine Wohnung auf Dauer zu bewohnen. Dieser Fall komt insbesondere in Nachlassfällen vor, wenn der Vererbende sicherstellen will, dass eine bestimmte Person in einer Wohnung bleiben darf, auch wenn das Eigentum an der Wohnung auf eine andere Person übergeht.
  • Deichacht
    Die Deichacht ist ein Deichverband, der sich in einem bestimmten Gebiet um den Küstenschutz kümmert. Diese Verbände sind Körperschaften des öffentlichen Rechtes. Sie unterhalten die Deiche um die Grundstücke in ihrem Verbandsgebiet vor Hochwasser zu schützen. In Niedersachsen arbeiten insgesamt 22 Deichverbände, die berechtigt sind, Gebühren für ihre Arbeit zu erheben, die sog. Deichacht.
  • Denkmalschutz
    Durch den Denkmalschutz sollen kulturhistorisch wichtige Gebäude für die Nachwelt erhalten bleiben. Bei Renovierungen oder durch Baumaßnahmen sollen sie nicht verfälscht, beschädigt oder beeinträchtigt werden. Der Denkmalschutz ist Sache der Bundesländer, in unserem Fall also des Landes Niedersachsen. Gerade beim Kauf von denkmalgeschützten Gebäuden und Immobilien gibt es gesetzliche Auflagen zu beachten. Daher sollten Sie sich in einem solchen Fall beim Niedersächsichen Landesamt für ...
  • Dingliche Absicherung
    Mit der Vergabe eines Kredites gehen Darlehensgeber immer das Risiko ein, dass der Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Daher verlangen Kreditinstitute in der Regel eine dingliche Absicherung z.B. in Form eines Grundpfandrechtes. Sie haben so z.B. Zugriff auf die Immobilie, falls der Kreditnehmer zahlungsunfähig wird.
  • Disagio
    Der Disagio ist ein Bankbegriff im Zusammenhang mit Krediten. Vielfach wird bei der Gewährung eines Kredites nicht der vereinbarte Nennwert ausgezahlt. Die Bank behält einen Abschlag oder auch Disagio von der Gesamtsumme ein als Vorauszahlung auf die Darlehenszinsen. Beträgt der Disagio z.B. 10 % so erhält man bei einer vereinbarten Kreditsumme von 500 000 € nur 450 000 € ausgezahlt. Andere Begriffe für Disagio ...
  • Doppelfassade
    Eine Doppelfassade ist eine bauliche Maßnahme, die u.a. der Wärmedämmung dient. Bei einer Doppelfassade stehen zwie Fassadenwände dicht hintereinander. Isolierend wirkt dabei nicht nur die zweifache Wand sondern auch die zwischen den Wänden eingeschlossene Luft.
  • Drainage
    Um Grundstücke vor Überflutung zu schützen werden verschiedene Wasserschutz- und Entwässerungsmethoden angewendet. Eine davon ist eine Drainage. Bei dieser Technik wird das Wasser unterirdisch von einem Gebäude weggeleitet und zu Abwasser- oder Versickerungsanlagen geführt.
  • Effektivzins
    Der Effektivzins oder auch der effektive Jahreszins gibt bei Kreditgeschäften den Zinssatz inklusive aller Kosten an, die ein Kreditnehmer bezahlen muss. Dieser Wert stehen also für die Gesamtbelastung und er ist aussagekräftiger als die Angabe des Sollzins. Neben den Zinsen erheben Kreditinstitute z.B. Gebühren, die bei der Berechnung des Effektivzins berücksichtigt werden. Vergleichen Sie also bei Kreditangeboten insbesondere den Effektivzins. Dennoch sollten Sie sich ...
  • Eigenheimzulage
    Die Eigenheimzulage war eine Förderung für Wohneigentum, die allerdings seit über 10 Jahren nicht mehr gewährt wird. Allerdings kommt eine solche Förderung immer wieder in die Diskussion. Sprechen Sie uns gerne auf aktuelle Programme und Förderungen an oder informieren Sie sich im Internet.
  • Eigenkapital
    Der Begriff Eigenkapital bezeichnet die Summe, die Sie z.B. beim Kauf einer Immobilie aus eigenen Rücklagen finanzieren. Je höher der Eigenkapitalanteil, desto geringer die Finanzierungslast. Beachten Sie aber bitte, dass Sie zu Ihrer eigenen Absicherung immer eine ausreichende Rücklage zu Ihrer Verfügung behalten, denn gerade bei größeren Anschaffungen wie einem eigenen Haus gibt es immer wieder unvorhersehbare Ausgaben oder Wünsche, deren Erfüllung vor einem ...
  • Eigentümergemeinschaft
    Eine Eigentümer- oder Wohnungseigentümergemeinschaft kommt dann zustande, wenn verschiedene Käufer Wohnungen in einem Gebäude erwerben. In der Regel entscheiden die Eigentümer gemeinsam über alle gemeinschaftlichen Eigentumsangelegenheiten, z.B. Gebäudeversicherungen, Pflege von Gemeinschaftsflächen etc. Für Eigentümergemeinschaften gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.wohnen-im-eigentum.de
  • Einfriedung
    Eine Einfriedung kennzeichnet sichtbar eine Grundstücksgrenze. Sie hat die Aufgabe, zu verhindern, dass das Grundstück unbefugt betreten wird. In den meisten Fällen bilden Zäune, Mauern oder Wälle solche Einfriedungen. Es können aber auch z.B. Wassergräben sein.
  • Emission
    Der Begriff Emission wird im Zusammenhang mit Umwelttechnik verwendet, wenn man den Ausstoß von Schadstoffen in die Umwelt benennen will. Die Einwirkung von Schadstoffen auf die Umwelt oder auf den Menschen bezeichnet man als Immission.
  • Energieausweis
    In einem Energieausweis ist ein Haus energetisch bewertet. In Deutschland ist der Energieausweis für jedes Haus Pflicht. Mögliche Käufer können daraus vor allem den Energieverbrauch ersehen, der wiederum Rückschlüsse auf den Einsatz energieeinsparender Vorrichtungen wie Dämmung, moderne Heizungsanlagen etc. zulässt.
  • Erbbaurecht
    Beim Erbbaurecht erwirbt der Käufer nicht ein Grundstück, um es zu bebauen. Er erwirbt das zeitlich begrenzte Recht (oft 99 Jahre) auf dem Grundstück eines anderen Eigentümers ein Gebäude zu errichten. Das Erbbaurecht wird ins Grundbuch eingetragen und es kann vererbt oder verkauft werden. Nach Ablauf der Frist fällt das Baurecht zurück an den Grundstückseigentümer. Die Zahlung für das Erbbaurecht nennt man den Erbbauzins. ...
  • Erschließung
    Um ein Grundstück nutzen zu können, muss es in der Regel zunächst erschlossen werden. Gemeint sind damit zum einen baurechtliche Regelungen z.B. im Flächennutzungsplan zum anderen aber auch bauliche Maßnahmen wie Anschlüsse an Versorgungssysteme oder die Einrichtung von Zufahrten und Zuwegen.
  • Ertragswert
    Sollten Sie eine Immobilie erwerben, um sie zu vermarkten, so ist der Ertragswert eine wichtige Größe. Der Ertragswert beziffert die Rendite, die Sie in einer Immobilie erzielen, d.h. welcher Betrag nach Berücksichtigung von Kosten und Erlösen für Sie bleibt. Dieser Wert ist nicht zu verwechseln mit dem Sachwert.
  • Exposé
    Bei Immobiliengeschäften wird ein Makler in aller Regel zunächst eine ausführliche Beschreibung der Immobilie erstellen. Aus diesem Dokument, das auch als Exposè bezeichnet wird, können Kaufinteressenten die technische relevanten Daten (Baujahr, Größe, Grundstücksgröße, Alter etc.) ersehen. Darüber hinaus enthält ein Exposé auch Beschreibungen der Räumlichkeiten, der Ausstattung, des Zustandes und der Umgebung.
  • Fachwerkhaus
    Als Fachwerkhaus werden Häuser bezeichnet, deren Konstruktion auf einem Skelettbau aus Holz beruht. Diese Bauweise ist seit dem Mittelalter in Deutschland sehr verbreitet. Das Ständerwerk besteht aus senkrechten Balken, die durch waagerechte Balken verbunden werden. Zur besseren Stabilisierung z.B. gegen starken Wind werden auch schräge Querbalken eingezogen. Die so entstehenden Fächer in der Holzkonstruktion wurden ursprünglich mit einer Mischung aus Lehm und Holz verfüllt, ...
  • Fassade
    Als Fassade bezeichnet man in der Regel die Außenhülle eines Gebäudes also die Seiten, die von außen zu sehen sind. Bei sehr enger Bauweise von Häusern wird der Begriff auch nur für die von der Straße aus sichtbare Außenwand eines Hauses benutzt.
  • Fertighaus
    Unter einem Fertighaus versteht man zumeist ein Haus, das vollständig oder in großen Teilen aus vorgefertigten Bauteilen auf dem Bauplatz zusammengesetzt wird. Die meisten Fertighäuser werden heutzutage als Modellhäuser vorgestellt. Der Käufer wählt einen Haustyp aus. Auf einem passenden Fundament errichtet dann der Lieferant das Haus aus Bauteilen, die häufig aus Beton vorproduziert wurden.
  • Fertigstellung
    Die Fertigstellung eines Bauvorhabens ist beim Erwerb einer Immobilie ein wichtiger Zeitpunkt. Mit Fertigstellung gemeint ist, dass alle vertraglich vereinbarten Arbeiten inklusive der Beseitigung eventueller Mängel erledigt sind. Da mit der Fertigstellung vielfach vertragliche Schritte wie Zahlungen, Abnahme oder Übergabe verbunden sind, ist es für Käufer und Verkäufer wichtig, den Zeitpunkt der Fertigstellung sorgfältig abzuwägen.
  • Festdarlehen
    Bei einem Festdarlehen zahlt der Darlehensnehmer während der vereinbarten Laufzeit nur die Darlehenszinsen. Erst mit dem Ende der vereinbarten Laufzeit muss der Darlehensnehmer die Darlehenssumme in einer Zahlung tilgen. Festdarlehen sind für Darlehensnehmer dann interessant, wenn sie sicher wissen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt über eine größere Summe verfügen werden, z.B. Fälligkeit einer Lebensversicherung.
  • Finanzierungsplan
    Ein Finanzierungsplan ist bei jedem Bauvorhaben wichtig. Im Finanzierungsplan sind alle Kosten des Bauvorhabens im Detail aufgeführt. Darüber hinaus leiten sich aus den Fälligkeiten der Kosten einzelner Bauabschnitte auch die finanziellen Vereinbarungen mit dem Darlehensgeber ab.
  • Flächennutzungsplan
    In einem Flächennutzungsplan legt in der Regel die Gemeinde fest, welche Flächen in welcher Form genutzt werden dürfen, z.B. werden Gebiete als Wohn- oder Industriegebiete ausgewiesen oder es wird im Sinne des Naturschutzes eine Nutzung untersagt. Beim Erwerb von Grundstücken sollten Sie in jedem Fall bei der Gemeindevewaltung erfragen, welche Nutzungen für dieses Grudnstück zulässig sind. Sollten Sie dazu konkrete Fragen haben, helfen wir ...
  • Flurstück
    In Deutschland werden der gesamte Grund und Boden vermessen. Die Zuständigkeit dafür haben in der Regel die Bundesländer bzw. die jeweiligen Gemeinden. Ein Flurstück ist dabei die kleinste Einheit in einem sog. Liegenschaftskataster, in dem alle dieser genau vermessenen Grundstücke verzeichnet sind. Flurstücke sind eindeutig begrenzt und werden nummeriert, so dass jedes Flurstück eindeutig zu identifizieren ist. Wenn Sie als eine Immobilie mit einem ...
  • Fördermittel
    Im Rahmen wechselnder Förderprogramme gibt es immer wieder Programme der Bundes- oder Landesregierung oder auch der Europäischen Union, mit denen Bau- oder Umbaumaßnahmen finanziell gefördert werden. Da diese Programme fast immer an gewisse Voraussetzungen gebunden sind und häufig wechseln, sollten Sie sich bei Ihrer Planung dazu gezielt Informationen einholen. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrer Bank über mögliche aktuelle Förderprogramme.
  • Freistellungserklärung
    Wenn Sie eine Immobilie verkaufen oder kaufen wollen, auf denen eine Grundschuld eingetragen ist, so müssen Sie als Verkäufer dem Käufer eine Freistellungserklärung vorweisen können; das bedeutet, dass dass die Immobilie ohne Belastung an den neuen Eigentümer übergeben werden kann. Diese Freistellung spielt vor allem bei Projekten, die über einen Bauträger abgewickelt werden, eine wichtige Rolle.
  • Fremdkapital
    Mit Fremdkapital ist beim Kauf einer Immobilie der Betrag gemeint, den der Käufer nicht aus seinem eigenen Vermögen bestreitet. Bei Finanzierungsplänen für Immobilienkäufe betrachtet man daher immer das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital.
  • Fundament
    Das Fundament eines Gebäudes ist der Teil des Bauwerkes, der die Gesamtlast trägt. Gerade in Gebieten mit hohen Grundwasserständen muss dem Fundament besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.
  • G-Wert
    Die Bezeichnung G-Wert steht für Gesamtenergiedurchlasswert. Mit diesem Wert wird erfasst, wieviel Energie ein durchsichtiges Bauteil, z.B. ein Fenster, in das Gebäude lässt. Zur Ermittlung des G-Wertes wird aber auch die Energie berechnet, die ein solches Bauteil selbst nach innen abgibt. Ein G-Wert von 1 entspricht 100%. Eine herkömmliche Fensterscheibe hat einen G-Wert von ca. 0,8 d.h. dass 80% der Sonnenenergie nach innen gelangt, ...
  • Gasbeton
    Gasbeton wird im Fachjargon auch Porenbeton genannt, da es sich um ein hochporöses Baumaterial auf der Basis von Kalk oder Zementmörtel handelt. Gasbetonsteine sind einfach zu bearbeiten und haben gute Wärmedämmeigenschaften. Allerdings sind ihre Schallschutzeigenschaften nicht sehr gut. Daher werden Gasbetonsteine häufig für Innenausbaumaßnahmen verwendet.
  • Gaube
    Eine Gaube oder Dachgaube ist eine spezielle Form eines Dachaufbaus. Gauben werden vielfach im Zuge von Dachgeschossausbauten eingesetzt. Sie erhalten senkrechte Fenster und einen Ausbau, so dass Dachgeschosse besser belüftet werden können und mehr Sonnenlicht bekommen. Dachgauben können auch nachträglich eingebaut werden. Allerdings sollten Sie dazu fachmännische Beratung einholen, denn neben baulichen Fragen gibt es beim Bau von Dachgauben auch rechtliche und sicherheitstechnische Besonderheiten ...
  • Gebäudeversicherung
    Mit einer Gebäudeversicherung versichert man seine Immobilie gegen Schäden wie Brand, Wasser, Sturm etc. Je nach Versicherung können auch weitere Elementarschäden mitversichert werden. Bei den versicherten Schäden handelt es sich um Schäden an einem Gebäude oder an Gebäudeteilen. Die Gebäudeversicherung gilt nicht für Inventar und Einrichtungen. Dazu ist eine Hausratversicherung erforderlich.
  • Gebrauchsabnahme
    Die Gebrauchsabnahme ist eine besondere Form der Bauabnahme. Bei genehmigungspflichtigen Bauwerken, Umbauten oder Anlagen muss das Bauamt vor der Inbetriebnahme eine Abnahme durchführen, bei der überprüft wird, ob die Baumaßnahmen so durchgeführt wurden wie sie im Bauantrag und der Baugenemigung vorgesehen war. Diese Abnahme nennt man Gebrauchsabnahme.
  • Gefahrenübergang
    Sobald eine Immobilie an den neuen Eigentümer übergegangen ist, gehen auch alle Risiken und Verpflichtungen, die mit dieser Immobilie verbunden sind, auf den neuen Eigentümer über. Daher spricht man vom Gefahrenübergang. Sollte ein Dritter durch einen Mangel an der Immobilie zu Schaden kommen (z.B. herabfallende Dachziegel), so ist ab dem Zeitpunkt der Übergabe der neue Eigentümer dafür haftbar.
  • Gemeinschaftseigentum
    Ist eine Immobilie im Besitz mehrerer Eigentümer, z.B. bei Häuser mit mehreren Wohnungen, so gehören vielfach Räume oder Flächen zu dieser Immobilie, die allen Eigentümern anteilig gehören. Bei diesen Immobilienteilen spricht man von Gemeinschaftseigentum. Vielfach sind dies Gärten, Vorgärten, Waschküchen, Kellerräume etc.
  • Generalunternehmer
    Mit einem Generalunternehmer ist im Immobiliengeschäft zumeist ein Unternehmen gemeint, dass den gesamten Bau im Kundenauftrag abwickelt. Der Generalunternehmer verpflichtet z.B. auch die Unternehmen anderer Gewerke wie Installateure, Fliesenleger, Dachdecker etc., koordiniert deren Arbeit und rechnet auch mit diesen ab. Für den Kunden ist der Vorteil, dass er nur einen Ansprechpartner hat.
  • Geschoss
    Der Begriff Geschoss ist mehrdeutig. Im Zusammenhang mit Immobilien meint er alle Räume auf einer horizontalen Ebene. Meist wird der Begriff Geschoss genauso verwendet wie der Begriff Etage.
  • Geschossflächenzahl
    Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist eine Maßeinheit, die z.B. in Bauvorschriften und Flächennutzungsplänen festgelegt ist. Sie beschreibt wieviel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind. Eine Geschossenflächenzahl von 0,7 bedeutet z.B. dass auf einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück höchstens 700 Quadratmeter Geschossflächen errichtet werden dürfen. Die Zahl der zulässigen Geschosse wird gesondert geregelt. Die Geschossflächenzahl ist vor allem bei Neubauten in größeren Städten von Bedeutung. ...
  • Gewährleistung
    Gewährleistung oder auch Mängelhaftung übernimmt z.B. ein Bauunternehmen für seine Bauleistung. Sollten sich nach der Übergabe eines Bauprojektes Mängel ergeben, die ursächlich auf die Arbeit des Bauunternehmens zurückzuführen sind, so kann die Gewährleistung greifen. In den meisten Fällen wird ein Bauunternehmen nachbessern.
  • Grenzabstand
    Mit Grenzabstand ist die Fläche eines Grundtsücks gemeint, die zwischen der Gebäudegrenze und der Grundtsücksgrenze freizuhalten ist. Vielerorts definieren Bauvorschriften wie groß diese Fläche und damit der Abstand eines Bauwerkes zum Nachbargrundstück sein muss.
  • Grundbuch
    Das Grundbuch ist ein öffentliches Verzeichnis, in dem alle Grundstücke verzeichnet sind. Zu jedem Grundstück werden zudem die Eigentumsverhältnisse und eventuelle Belastungen dokumentiert. Inzwischen gibt es für viele Bundesländer u.a. Niedersachsen auch digitale Grundbücher zur Einsicht. Sollten Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren RE/MAX-Ansprechpartner.
  • Grundbuchlasten
    Im Grundbuch sind alle Informationen zu einem Grundstück verzeichnet. Dazu gehören auch Hypotheken und andere Gundschulden. Alle diese Eintragungen, die Ihre Rechte als Eigentümer einschränken, bezeichnet man als Grundbuchlasten. Beim Erwerb einer Immobilie oder eines Grundstücks sollten Sie also darauf achten, dass sie diese lastenfrei übernehmen.
  • Grunderwerbssteuer
    Die Grunderwerbssteuer wird beim Kauf eines Grundstückes fällig. Die Höhe der Steuer bemisst sich nach dem Kaufpreis. In Niedersachsen gilt im Jahr 2017 ein Steuersatz von 5%. Mehr Informationen finden Sie unter www.ofd.niedersachsen.de
  • Grundflächenzahl
    Die Grundflächenzahl (GRZ) ist eine Maßzahl, die in Bebauungsplänen festgelegt wird Sie gibt an, welcher Anteil eines Grundstücks bebaut werden darf. Darüber hinaus gibt es auch die Geschossflächenzahl (GFZ).
  • Grundpfandrechte
    Der Eigentümer kann zur Finanzierung eines Vorhabens sein Grundstück beleihen. Dabei übergibt er zur Absicherung eines Kredits Pfandrechte an den Kreditgeber, in der Regel eine Bank. Sollte er den Kredit nicht zurückzahlen können, so kann die Bank eine Zwangsvollstreckung veranlassen und deren Erlös für sich beanspruchen. Grundpfandrechte an Immobilien werden ins Grundbuch eingetragen.
  • Grundriss
    Der Grundriss eines Gebäudes ist eine zweidimensionale Zeichnung. Aus ihr gehen die Außengrenzen des Gebäudes aber auch die Aufteilung der Räume im Inneren hervor. Auf Basis einer Grundrisszeichnung werden bei einem Neu- oder Umbau in der Regel die Baumaßnahmen dokumentiert.
  • Grundschuld
    Mit Grundschuld bezeichnet man die Eintragung im Grundbuch zu einer Belastung der Immobilie. Hat der Eigentümer seine Immobilie als Absicherung für ein Darlehen eingesetzt, so wird dies als Grundschuld ins Grundbuch eingetragen. Beim Kauf von Immobilien sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Immobilie lastenfrei ist.
  • Gulfhof
    Gulfhöfe sind eine typische Bauernhausform in Ostfriesland. Diese oft sehr großen Gebäude haben zwei wesentliche Elemente. Ein Vorderhaus, das als Wohnhaus genutzt wurde, und ein direkt angebauten Scheunen- oder Stalltrakt. Wegen der schwierigen Witterungsverhältnisse und dem Mangel an bebaubarem Land in Küstennähe wurden diese Gulfhöfe oft auf künstlich angeschütteten Erhöhungen, sog. Warften, errichtet. In den oft riesigen Anbauten hatte das Vieh Platz und es ...
  • Gutachten
    In einem Gutachten zu einer Immobilie gibt ein unabhängiger Sachverständiger eine Beschreibung und Bewertung einer Immobilie ab. Dabei werden mögliche Mängel aber auch wertsteigernde Ausstattungen berücksichtigt.
  • Halbgeschoss
    Halbgeschosse sind Wohnebenen, die auf der halben Raumhöhe des Nebenraums beginnen. Bei Standardbauten kommen Halbgeschosse nicht vor, da alle Räume auf einer Ebene angeordnet sind. Bei Altbauten mit hohen Räumen, bei sehr modernen Häusern oder bei Gebäuden an Hängen werden häufiger Halbgeschosse verwendet. Dabei sind die Bodenhöhen benachbarter Räume versetzt und die Raumwirkung ist eine vollkommen andere. Ursprünglich wurde die Halbgeschossbauweise in großen Städten ...
  • Hausanschluss
    Der Hausanschluss bezeichnet den Anschluss eines Hauses an das Versorgungsnetz von Gas, Strom, Wasser und Fernwärme unabhängig von der Anzahl der darin befindlichen Wohnungen. Auch bei Anschlüssen an das Kabelnetzes kommen Hausanschlüsse zum Einsatz.
  • Haushaltspauschale
    Mit der Haushaltspauschale berechnen z.B. Banken die laufenden monatlichen Belastungen eines Haushaltes. Anhand der monatlichen Einkünfte in einem Haushalt und den Daten zu aktuellen Lebenshaltungskosten, berechnet die Bank die Haushaltspauschale. Auf dieser Grundlage werden z.B. Bewilligungen von Krediten entschieden. Einfach gesagt, über die Haushaltspauschale berechnet die Bank, ob Sie sich einen Kredit leisten können oder nicht.
  • Hausordnung
    Eine Hausordnung regelt das Zusammenleben der Bewohner eines Hauses. Sie legt fest, welche Rechten und Pflichten die Mieter haben. Zumeist wird die Hausordnung vom Vermieter festgelegt. Insbesondere bei der Vermietung von Ferienwohnungen ist eine Hausordnung wichtig als Rahmenrichtlinie für die Feriengäste. Sollten Sie dazu Fragen haben oder Tipps benötigen, sprechen Sie uns an.
  • Hausratversicherung
    Mit einer Hausratversicherung versichert man Einrichtungsgegenstände, Inventar und Gebrauchsgegenstände in einer Immobilie. Die Hausratversicherung schützt gegen Feuer, Wasser, Sturm, Hagel, Einbruch etc. Sie ist nicht zu verwechseln mit einer Gebäudeversicherung. Die Hausratversicherung sollte regelmäßig überprüft werden, da man beim Abschluss einen bestimmten Wert der versicherten Wohnungs- oder Hausausstattung angibt. In aller Regel steigt dieser Wert im Laufe der Jahre und die Versicherung muss für ...
  • Hausverwaltung
    Eine Hausverwaltung wird häufig von Eigentümergemeinschaften eingesetzt, die sich um die Verwaltung der Immobilie kümmern soll. Sie ist nicht gleichzusetzen mit einem Hausmeister. In Regionen mit einer großen Dichte an Ferienwohnungen arbeiten auch spezialisierte Dienstleister, die sich um die Verwaltung von Ferienwohnungen verschiedenen Eigentümer kümmern. Falls Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie mit Ihrem RE/MAX- Makler.
  • HOAI
    Dieser asiatisch klingende Ausdruck ist eine Abkürzung. Sie steht für “Honorarordnung für Architekten und Ingenieure” und regelt die Bezahlung von Architekten und Ingenieuren im Zusammenhang mit Baumaßnahmen. Die entsprechende Verordnung zur HOAI ist beim Bundesjustizministerium einzusehen. www.bmjv.de
  • Hochbau
    Mit Hochbau werden alle Bauprojekte bezeichnet, die über der Erdoberfläche durchgeführt werden, z.B. der Bau von Häusern. Im Gegensatz dazu beschäftigt sich der Tiefbau mit Arbeiten auf oder unter der Erde z.B. Straßen und Kanalisation.
  • Hypothek
    Eine Hypothek ist ein sog. Grundpfandrecht. Wer einen Kredit auf seine Immobilie aufnimmt, muss diese Belastung ins Grundbuch eintragen lassen. Diese Belastung nennt man eine Hypothek.
  • Immission
    Der Begriff Immission wird im Zusammenhang mit Umwelttechnik verwendet, wenn man die Einwirkung von Schadstoffen auf die Umwelt oder auf den Menschen beschreiben will. Die Quelle der Schadstoffe nennt man den Emittent und seinen Ausstoß als Emission.
  • Immobilienfond
    Immobilienfonds sind Anlageobjekte. Als Privatkunde können Sie bei einer Bank Anteile an Immobilienfonds als Geldanlage erwerben. Diese Fonds investieren ausschließlich in Immobilien. Im Gegensatz zu Immobilienfonds gibt es z.B. Aktienfonds, Rentenfonds oder auch gemischte Fonds.
  • Indexmiete
    Die Indexmiete ist eine variable Miete. Ihre Höhe bzw. Schwankungen werden nach Parametern vollzogen, die für Mieter und Vermieter transparent sind, z.B. die Entwicklung des Lebenshaltungsindex. Indexmieten kommen vorrangig bei Anmietungen von Geschäftsräumen zum Einsatz.
  • Inklusivmiete
    Mit Inklusivmiete bezeichnet man die Angabe der Miete inklusive aller Nebenkosten. Da die Nebenkosten auch verbrauchsabhängige Kosten beinhalten, sind Angaben zu Inklusivmieten bei Dauerwohnverhältnissen ungewöhnlich und in manchen Fällen auch unzulässig. Bei der Vermietung von Ferienwohnung sind Inklusivmieten allerdings sehr gebräuchlich, um aufwändige Ermittlung von Verbräuchen z.B. bei Strom und Wasser zu vermeiden.
  • Instandhaltung
    Für den Eigentümer einer Immobilie ist die Instandhaltung ein wesentlicher Faktor der Werterhaltung. Regelmäßige Reparaturen, Behebung von Schäden und Mängeln etc. zählen als Aufwände der Instandhaltung. Es empfiehlt sich für Immobilienbesitzer eine Rücklage für die Finanzierung von Instandhaltungsmaßnahmen zu bilden und damit den Wert ihrer Immobilie langfristig zu sichern.
  • Investitionszulage
    Investitionszulagen werden vom Staat im Rahmen von Förderprogrammen für definierte Investitionsmaßnahmen bewilligt. Da solche Programme zeitlich begrenzt sind und häufiger wechseln, sollten Sie sich zeitnah zu einer geplanten Investition in Immobilien informieren. Falls wir Ihnen dabei helfen können, sprechen Sie uns gerne an.
  • Isolierung
    Die Isolierung schafft einen sicheren Schutz von Strom- und Wasserleitungen insbesondere in Innenräumen. Isolierungen sind nicht zu verwechseln mit Dämmung.
  • Jahresabrechnung
    Jahresabrechnungen werden bei Immobilien in unterschiedlichen Zusammenhängen erstellt. So gibt es Jahresabrechnungen der Versorgungsunternehmen (Strom, Wasser, Gas), es gibt aber auch Jahresabrechnungen, in denen alle Ein- und Ausgaben bezüglich einer Immobilie pro Jahr erfasst werden. Diese sind vor allem wichtig bei kommerziell genutzten Immobilien oder bei Immobilien von Eigentümergemeinschaften.
  • Jahresheizwärmebedarf
    Der Jahresheizwärmebedarf gibt an, welche Menge an Heinzungsenergie in einem Gebäude pro Jahr verbraucht werden. Auf dieser Basis können Sie eine erste Einschätzung der voraussichtlichen Heizkosten vornehmen.
  • Jahresnutzungsgrad
    Der Jahresnutzungsgrad wird bei Immobilien in unterschiedliche Zusammenhängen ermittelt. Grundsätzlich beschreibt der Nutzungsgrad das Verhältnis von möglicher zu tatsächlicher Nutzung. So lässt sich der Nutzungsgrad einer Ferienwohnung ermitteln, in dem man das Verhältnis der tatsächlich vermieteten Tage zu der Gesamtzahl der Tag setzt, die man insgesamt in einem Jahr hätte vermieten können. Der Jahresnutzungsgrad wird aber z.B. beim Wärmebedarf eines Gebäudes ermittelt. Darin wird ...
  • Jahresrohertrag
    Der Jahresrohertrag wird für vermietete Immobilien errechnet. Darin enthalten ist die Bruttokaltmiete sowie alle Nebenkosten, die auf die Mieter umgelegt werden können.
  • Jahreszins
    Als Jahreszins wird häufig auch der effektive Jahreszins bezeichnet. Er beziffert den jährlichen Zinssatz und die mit dem Kredit verbundenen Kreditkosten.
  • K-Wert
    K-Wert ist eigentlich eine veraltete, aber dennoch häufig benutzte Bezeichnung für den sog. Wärmedurchgangskoeffizienten. Heute wird dieser Wert U-Wert genannt. Er gibt an wieviel zwischen Innen und Außen ausgetauscht wird z.B. durch Fensterglas, Fensterrahmen oder Mauern.
  • Kabelkanal
    Bei Renovierungen oder Neubauten werden Kabel in aller Regel in Kabelkanälen verlegt. Kabelkanäle sind Kunststoffröhren, in denen die Leitungen zumeist in den Wänden gezogen werden. Die Kabel selbst sind so besser geschützt. Bei Neubauten empfiehlt es sich bestimmte Kabelkanäle mit einzubauen, auch wenn sie nicht sofort genutzt werden. Planen Sie aber eine spätere Umnutzung eines Raumes, können Sie sich mit der Verlegung von sog. ...
  • Kaltdach
    Als Kaltdach wird eine zweischalige Dachkonstruktion bezeichnet. Sie sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit aus dem Inneren nach außen geleitet wird und gleichzeitig eine optimale Dämmung gewährleistet ist. Welche Dachkonstruktion die richtige für Ihre Immobilie ist, sollten Sie in jedem Fall mit einem Fachmann besprechen.
  • Kältebrücke
    Die Begriffe Kältebrücke und Wärmebrücke meinen im Bauwesen den gleichen Sachverhalt. Unter einer Kältebrücke ist ein Bauelement zu verstehen, über das die Wärme aus dem Innenraum nach außen dringen kann. Das sind z.B. häufig Verankerungen für Metallkonstruktionen wie Treppen oder Dachstützen, die aus statischen Gründen im Mauerwerk verankert sein müssen. Bei älteren Gebäuden oder nicht sachgemäßer Bauweise kann über diese Metallkörper Wärme nach außen ...
  • Kataster
    Ein Kataster ist ein öffentliches Verzeichnis aller Grund- und Flurstücke. Für die Kataster sind die jeweiligen Bundesämter zuständig. Neben den Grundstücksgrenzen werden im Kataster auch Beschreibungen zu den jeweiligen Parzellen hinterlegt. Eisehbar ist das Kataster beim Liegenschaftsamt. Wenn Sie mehr zum Kataster bzw. zu Ihrem Grundstück im Kataster benötigen, finden Sie mehr Informationen unter www.lgln.niedersachsen.de
  • Kaution
    Eine Kaution ist eine Zahlung, die unter bestimmten Bedingungen ein Mieter an einen Vermieter leisten muss. Diese Zahlung wird vom Vermieter für die Laufzeit des Mietverhältnisses angelegt und ist als Sicherheit gedacht, wenn sich beim Auszug des Mietes gravierende Schäden an der vermieteten Immobilie zeigen, für die der Mieter verantwortlich ist. In diesem Fall hat der Vermieter ein Zugriffsrecht auf die Kaution. Auch bei ...
  • KDB
    Die Abkürzung KDB wird vielfach in Immobilienanzeigen und -beschreibungen verwendet. Sie steht für Küche, Diele, Bad, d.h. neben den genannten Wohnräumen verfügt die so gekennzeichnet Wohnung auch über diese drei Ausstattungen. Da bei Zeitungsanzeigen die Zahl der Zeichen früher wichtig für den Anzeigenpreis war, hat sich diese Abkürzung eingebürgert.
  • Kellerwanne
    Eine Kellerwanne wird bei Neubauten immer dann gebaut, wenn der Grundwasserspiegel über der Sohle des geplanten Gebäudes liegt, d.h. der Grundplatte des Hauses. Sie dient als Schutz vor Wassereinbrüchen und vor vorzeitiger Alterung der Kellerböden, -wände und -fundamente. In Gebieten mit einem hohen Grundwasserspiegel ist die Verwendung von Kellerwannen sehr verbreitet.
  • Kitt
    Kitt ist ein Dichtmaterial, das früher häufig verwendet wurde, im Fensterglas in einem Rahmen zu befestigen. Bei modernen mehrschichtigen Fenster kommt Kitt nicht mehr zum Einsatz.
  • Klinker
    Klinkerfassaden sind vor allem in den Regionen Deutschlands sehr verbreitet, die starken Wetterschwankungen, Regenfällen und Stürmen ausgesetzt sind. Durch die besondere Produktionsweise sind Klinker sehr widerstandsfähig, sie nehmen kaum Wasser auf und sind auch bei Frost sehr haltbar. Ihr Nachteil ist, dass ihre Dämmungseigenschaften allein nicht sehr hoch sind. Daher kommen in vielen Regionen Doppelwandkonstruktionen vor, bei denen die äußere Hauswand aus Klinkern besteht.
  • Kommunalabgaben
    Kommunlabgaben sind alle Leistungen, die eine Gemeinde in Deutschland von ihren Einwohnern und dort ansässigen Unternehmen und Einrichtungen verlangt. Zu den Kommunalabgaben zählen die Grundsteuer, die Zweitwohnungssteuer und die Hundesteuer. Zu ihnen zählen aber auch Kurtaxe oder Abwassergebühren. Welche Kommunalabgaben Ihre Kommune erhebt, erfragen Sie bitte direkt bei der Kommunalverwaltung, da es dabei viele individuelle Unterschiede gibt.
  • Kostenvoranschlag
    Sollten Sie einen Neu- oder Umbau planen, so sollten Sie sich in jedem Fall einen oder sogar mehrere Kostenvoranschläge von den dafür benötigten Unternehmen machen. In einem Kostenvoranschlag sind die auszuübenden Arbeiten beschrieben und die dafür voraussichtlich anfallenden Kosten aufgeführt. Bitte beachten Sie, dass ein Kostenvoranschlag eine Orientierung bietet. Arbeiten, die sich erst im Laufe des Projektes ergeben z.B. durch verborgene Schäden, erfasst ein ...
  • Kredit
    Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Kredit und Darlehen gleichbedeutend verwendet. Ein Kredit ist eine Geldsumme, die der Kreditgeber einem Kreditnehmer unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung stellt. In aller Regel verpflichtet sich der Kreditnehmer den geliehenen Betrag in einer bestimmten Zeit zurückzuzahlen zuzüglich eines vorher vereinbarten Zinses. Bei Immobiliengschäften werden Kredite häufig von den Hausbanken gewährt.
  • Kreditkonsolidierung
    Eine Kreditkonsolidierung wird zumeist dann durchgeführt, wenn ein Kreditnehmer mehrere Kreditverpflichtungen eingegangen ist und diesen nicht mehr nachkommen kann. Gemeinsam mit einer Bank versucht man durch Umschichtung der Kredite und Umgestaltung der Zahlungsbedingungen den Kreditnehmer wieder in die Lage zu versetzen seinen Verpflichtungen nachzukommen.
  • Kreditwürdigkeit
    Ehe eine Bank einen Kredit vergibt prüft sie die langfristige Zahlungsfähigkeit des Interessenten. Sie überprüft seine Kreditwürdigkeit, in dem sie z.B. überprüft welche regelmäßigen Einkünfte, welche Rücklagen und welche bestehenden Zahlungsverpflichtungen er hat.
  • Kubatur
    Im Bauwesen meint man mit Kubatur das Volumen eines Bauwerkes unabhängig von Form und Material. Inzwischen wird der Begriff Kubatur auch gleichbedeutend mit “umbauten Raum” verwendet. Diese Größe kann bei Immobilienverkäufen eine relevante Größe sein.
  • Kurkarte
  • Lageplan
    Von einer Immobilie fertigt man in der Regel einen Lageplan an. Damit ist ein massstabsgetreuer Plan gemeint, der die Gebäude- und Grundtsücksgrenzen erfasst. Oft sind in Lageplänen auch Zuwege und die unmittelbare Umgebung verzeichnet.
  • Landesbauordnung
    In Deutschland unterliegt das Baurecht des jeweiligen Bundesländern. In Landesbauordnungen werden Vorschriften für den Bau und den Betrieb von Gebäuden festgelegt, z.B. der Einsatz von Rauchmeldern oder Wäremschutzauflagen. Mehr zur Landesbauordnung in Niedersachen unter www.ms.niedersachsen.de
  • Landschaftsschutzgebiet
    Landschaftsschutzgebiete sind per Gesetz besonders geschützt, d.h. jede Art der Nutzung und Bebauung unterliegt strengsten Auflagen oder ist sogar untersagt.
  • Längsdehnung
    Quer- und Längsdehnungen werden bei Gebäuden insbesondere größeren Bauwerken schon in der Planungsphase vorgesehen. Durch Temperaturschwankungen ziehen sich auch Baustoffe und damit Bauwerke zusammen oder dehnen sich aus. Damit sich daraus keine baulchen Schäden wie Risse im Mauerwerk ergeben, werden Dehnungsfugen vorgesehen und eingebaut.
  • Lastenzuschuss
    Ein Lastenzuschuss in Form von Wohngeld können Mieter beantragen, wenn die Miete ihre Einkommensmöglichkeiten übersteigt. Falls Sie Wohngeld beantragen wollen, nehmen Sie Kontakt mit dem zuständigen Sozialamt auf.
  • Legitimation
    Legitimationen sind im Bankverkehr üblich. So muss sich z.B. ein Darlehensnehmer zunächst ausweisen, d.h. seine Identität nachweisen, ehe ein Darlehensvertrag bearbeitet wird. Die Feststellung der Identität nennt man in diesem Fall die Legitimation.
  • Leibung
    Die Leibung oder auch Laibung ist die senkrechte innere Mauerbegrenzung bei Türen und Fenstern, d.h. der Teil des Mauerwerks, der zur Öffnung zeigt.
  • Leichtbeton
    Leichtbeton ist eine bestimmte Betonsorte, die – wie der Name es sagt – ein geringeres Gewicht aufweist. Da er aber auch Eigenschaften wie eine geringe Wärmeleitfähigkeit hat, ist er nicht für alle Bauvorhaben geeignet.
  • Leistungsverzeichnis
    Bei einem Bauvorhaben legt der Bauherr häufig ein Leistungsverzeichnis an. In dieser Aufstellung werden alle Leistungen aufgelistet, die im Rahmen des Vorhabens erbracht werden müssen. Mit Hilfe eines Leistungsverzeichnisses kann der Bauherr zum einen in der Angebotsphase übersichtlich verschiedene Angebot prüfen und zum anderen während des Baus einen Überblick über den Fortgang der Arbeit gewinnen.
  • Lichte Höhe
    Die lichte Höhe beschreibt die absolute Höhe eines Raumes. Sie wird gemessen von der Oberkante des Bodens bis zur Unterkante der Decke.
  • Liegenschaftsamt
    Das Liegenschaftsamt ist eine kommunale Einrichtung. Es erstellt die sog. Kataster, das sind die Aufstellungen zu allen Grund- und Flurstücken einer Gemeinde.
  • Loggia
    Eine Loggia ist ein Begriff aus dem Bauwesen, der sehr unterschiedliche Bedeutungen haben kann. Zumeist ist heute mit einer Loggia ein Freisitz genannt. Damit ist ein ganz oder teilweise überdachter Raum gemeint, der nicht über die Hausmauer hinausragt.
  • Löschungsbewilligung
    Eine Löschungsbewilligung ist eine notariell genehmigte Austragung von Lasten oder Rechten aus dem Grundbuch. Diese Bewilligung ist immer dann erforderlich, wenn ein Vorbesitzer eine Immobilie veräußert, auf der er z.B. Grundschulden eingetragen hatte und diese Immobilie nun lastenfrei verkauft werden soll.
  • MABV
    MABV steht für Makler und Bauträgerverordnung. Sie regelt die Pflichten für Makler, Vermittler von Krediten und Anlagen, sowie Bauträger und Baubetreuer. Diese Verordnung ist aus dem Gewerberecht abgeleitet und dient vor allem dem Schutz der Kunden. Die MABV regelt sehr genau die Aufgaben und Pflichten eines Maklers aber auch seine Vergütung. Wenn Informationen zur MABV unter www.gesetze-im-internet.de
  • MAK-Wert
    Der MAK-Wert kann bei Bauarbeiten bedeutsam werden. Er gibt die maximal zulässige Konzentration eines Stoffes an einem Arbeitsplatz an, bei dem keine Schäden für die dort arbeitenden Menschen zu erwarten ist. MAK-Werte gibt es für Gase, Dämpfe und andere Schwebstoffe.
  • Makler
    Der Begriff Makler bezeichnet allgemein einen Vermittler von Geschäften. Daher wird er auch in sehr vielen Zusammenhängen verwendet z.B. den Börsenmakler, den Schiffsmakler, den Kursmakler oder auch den Immobilienmakler. Ein Immobilienmakler vermittelt zwischen Verkäufer und Käufer oder zwischen Vermieter und Mieter und kümmerts ich um die Abwicklung des Geschäftes bis zur Vertragsunterzeichnung. Seine Tätigkeit unterliegt der Makler und Bauträgerverordnung (MABV), einem Verordnung, die auf ...
  • Mängelhaftung
    Die Mängelhaftung übernimmt ein Bauunternehmen. Es haftet damit für Mängel bei der Bauausführung und sichert die Beseitigung auch für einen vorher festgelegten Zeitraum nach der Übergabe zu.
  • Mansarde
    Eine Mansarde ist ein ausgebautes Dachzimmer. Sie muss nicht zwingend zu einer Wohnung gehören, sondern kann auch als eigenständiger Raum genutzt werden.
  • Mantelbauweise
    Mit Mantelbauweise bezeichnet man eine besondere Form der Betonbauweise. Sie kann zweischalig oder mehrschalig erfolgen. Beim Bau dieser Wände dienen die späteren Außenwände, die zumeist aus unterschiedlichen Dämmmaterialien bestehen, als Schalung für einen Betonkern.
  • Marktwert
    Der Marktwert einer Immobilie ist der Wert, den sie zum Zeitpunkt der Betrachtung hat. Der Wert einer Immobilie hat verschiedene Parameter, z.B. die Größe, der Zustand, die Lage etc. Wesentlicher Faktor für die Ermittlung des Marktwertes ist aber auch die Nachfrage. Daher schwankt der Marktwert unter gewissen Umständen. Den Marktwert bezeichnet man häufig auch als Verkehrswert.
  • Massivbau
    Als Massivbau werden solche Gebäude bezeichnet, bei denen Wände und Decken tragende Funktionen haben. Sie sind massiv gebaut. Im Gegensatz zum Massivbau kennt man den Skelettbau, bei dem das Gebäude auf einer Trägerkonstruktion ruht.
  • MBO
    Jedes Bundesland in Deutschland hat eine eigene Bauordnung, die die Rahmenbedingungen, Auflagen und Vorschriften für Baumaßnahmen regelt. Um eine gewisse bundesweite Einheitlichkeit zu erreichen, gibt es eine Musterbauordnung, die von der Bauministerkonferenz der Länder angelegt und gepflegt wird.
  • Mehrfamilienhaus (MFH)
    In einem Mehrfamilienhaus befinden sich mehrere abgeschlossene Wohnung, so dass diese auch an mehrere Parteien vermitet werden können. Als Abkürzung für diesen Gebäudetyp hat sich MFH eingebürgert.
  • Mischgebiet
    In einem Flächennutzungsplan wird die Nutzung bestimmter Gebiete geregelt. Als Mischgebiete bezeichnet man dabei Gebiete, die unterschiedlich genutzt werden können. Sehr häufig kommen dabei Mischungen aus Wohn- und Gewerbegebieten vor.
  • Modernisierung
    Modernisierungen führen in aller Regel zu einer Wertsteigerung einer Immobilie. Bei einer solchen Baumaßnahmen werden Teile oder das ganze Gebäude erneuert ohne aber die Konstruktion des Gebäudes grundsätzlich zu verändern. Der Begriff Modernisierung beschreibt also so unterschiedliche Maßnahmen wie eine Komplettsanierund oder auch nur den Einbau einer modernen Heizungsanlage.
  • Muskelhypothek
    Die Muskelhypothek ist eine umgangssprachliche Wendung. Sie bezeichnet die Eigenleistung, die ein Bauherr in Form von Arbeit in seine Immobilie einbringt.
  • Musterhaus
    Viele Fertighaus-Anbieter verfügen über Musterhäuser. Mögliche Kunden können dort Ausführung und Ausstattung am fertigen Haus in Augenschien nehmen.
  • Nachfinanzierung
    Eine Nachfinanzierung wird immer dann erforderlich, wenn der Finanzbedarf im Nachhinein erhöht werden muss. Das kann sehr unterschiedliche Gründe haben wie unvorhergesehene bauliche Schwierigkeiten, witterungsbedingte massive Verzögerungen, Änderungen der Bauplanungen während der Bauphase oder eine schlechte Kostenplanung. Da eine Nachfinanzierung in nahezu jedem Fall mit schlechteren Zinskonditionen verbunden ist, sollten sie die Finanzplanung für ein Bauvorhaben mit größter Sorgfalt durchführen und evt. auch Finanzierungspuffer ...
  • Nachrang
    In Grundbüchern werden auch belastungen wie Hypotheken und Verpfändungen eingetragen. mehrere Belastungen sind im Grundbuch in ihrer Rangfolge aufgeführt. Die jeweilige Position nennt man den Rang. Wenn also eine Belastung erst nachträglich eingetragen wird, nennt man dies den Nachrang.
  • Nebenkosten
    Mit dem Begriff Nebenkosten bei einem Mietverhältnis sind alle Kosten einer Wohnung oder eines Hauses gemeint, die außer der Miete anfallen wie Heizungskosten, Strom, Wasser, Gas, Müll etc.
  • Negativbescheinigung
    In vielen Regionen Deutschlands haben die Gemeinden ein Vorkaufsrecht bei der Veräußerung von Immobilien oder Grundstücken. Wenn eine Gemeinde dieses Vorkaufsrecht nicht in Anspruch nimmt, spricht von einer Negativbescheinigung. Hintergrund dieser Regelung ist es, dass die Gemeinden die Besitzer- und Nutzungsstruktur auf ihren Flächen steuern soll. Will in einer solchen Gemeinde jemand seine Immobilie oder ein Grundstück verkaufen, so muss er es zunächst der ...
  • Nennbetrag
    Der Nennbetrag ist ein Begriff aus dem Kreditwesen. Er beziffert die Gesamtsummeaus dem Auszahlungsbetrag eines Darlehens, Darlehenskosten wie Bearbeitungsgebühren, Gutachter- oder Notarkosten sowie den Kosten für eine Restschuldversicherung. Wichtig ist der Nennbetrag, weil die Darlehenszinsen auf den Nennbetrag berechnet werden. Wegen seiner Bedeutung muss der Nennbetrag im Kreditvertrag deutlich kenntlich gemacht werden. Über die Differenz aus Nennbetrag und Auszahlungsbetrag können Sie als Kreditnehmer sehr ...
  • Niedrigenergiehaus
    Niedrigenergiehäuser sind seit einigen Jahren sehr beliebt. Ihre Bauweise und Dämmung verringert vor allem den Bedarf an Heizungsenergie drastisch. In Deutschland gibt es regionale Unterschiede zur Definition eines Niedrigenergiehauses. Bezugsgröße ist die Energiesparverordnung. Unterschreitet ein Haus die Vorgaben aus dieser Verordnung um 20 – 30%, so spricht man von einem Niedrigenergiehaus.
  • Nießbrauch
    Nießbrauch ist ein alter Rechtsbegriff der sich aus dem Wort Nutznießer ableitet. Mit dem Nießbrauch räumt der Eigentümer einer Immobilie einer Person die Nutzung dieser Immobilie ein, ohne dass das Eigentum übertragen wird. In der Praxis bedeutet das z.B. dass der Nutzer die Immobilie vermieten oder verpachten kann und die Erlöse erhält. Nießbrauch ist ein lebenslanges Recht, das nicht übertragen oder vererbt werden kann. ...
  • Notar
    Ein Notar ist ein Jurist, der mit einer amtlichen Bestätigung Rechtsgeschäfte beurkunden darf. Bei Immobiliengeschäften ist der Notar als unabhängiger Jurist dafür verantwortlich Verkäufer und Käufer zu beraten, den Vertrag aufzusetzen und diesen zu beurkunden.
  • Nutzfläche (NF)
    Die Nutzfläche eines Grundstücks ist der Teil, der tatsächlich genutzt werden kann. Im Rahmen von Flächennutzungsplänen, Naturschutzvorgaben oder baulichen Gegebenheiten ist dies nicht immer für das gesamte Grundstück der Fall, z.B. wenn Wegerechte beachtet werden müssen.
  • Obergeschoss (OG)
    Als Obergeschoss werden alle Etagen eines Gebäudes mit Ausnahme des Erdgeschosses und des Dachgeschosses bezeichnet.
  • Oberleitung
    Mit dem Begriff Oberleitung werden üblicherweise besondere Stromleitungssysteme für Busse und Bahnen im öffentlichen Personennahverkehr bezeichnet. Die Fahrzeuge beziehen ihren Strom über Kabel, die über ihrer Fahrbahn verlaufen.
  • Oberputz
    Mit einem Oberputz wird das Mauerwerk eines Gebäudes vor Feuchtigkeit und anderen Witterungseinflüssen geschützt. Es handelt sich dabei um die äußere Lage des Putzes.
  • Offene Bauweise
    Das Baurecht in Deutschland bezeichnet mit offener Bauweise eine Grundstücksbebauung, bei der das Gebäude freistehend also mit einem Abstand zur allen Grundstücksgrenzen errichtet ist. Im Gegensatz dazu gibt es die geschlossene Bauweise, bei der die Bebauung bis an die Grundstücksgrenzen geht und – wie bei Reihenhäusern – oft mehrere Gebäude in einem Verbund gebaut wurden.
  • Operative Temperatur
    Als operative Temperatur wird die gefühlte Temperatur in Räumen bezeichnet. Tatsächliche Raumtemperatur und subjektiv empfundene Temperatur stimmen nicht überein.
  • Optionstarif
    Kreditinstitute bieten unter bestimmten Bedingungen Optionstarife an. Damit kann sich ein Bauherr zu einem späteren Zeitpunkt für einen Kredit zu den vereinbarten Konditionen entscheiden, z.B. wenn er das Bauvorhaben bereits plant, aber erst in einiger Zeit realisieren will.
  • Ortsentwässerung
    Die Ortsentwässerung bezeichnet die Sammlung aller Wassereinleitungen in das öffentliche Abwasserleitungsnetz. Dabei handelt es sich in der Regel um Abwässer und Niederschläge. Bei den meisten Kommunen werden diese Wassermengen im Leitungsnetz gesammelt, gereinigt und wieder in den Wasserkreislauf eingebracht. Für diesen Aufwand sind Hauseigentümer in aller Regel gebührenpflichtig.
  • Ökozulage
    Als Ökozulage wurde ein Programm zur Förderung von energiesparenden Bau- und Sanierungsprojekten genannt. Seit 2002 ist dieses Programm allerdings ausgelaufen.
  • Parkett
    Parkett ist ein mehrdeutiger Begriff. Im Zusammenhang mit Immobilien spricht man bei Parkett über Fußböden aus Echtholz in den Innenräumen. Es gibt sehr unterschiedliche Sorten und Formen von Parkettböden. Zudem sind mittlerweile auch parkettähnliche Fußbodenbeläge aus Kunststoffen oder Mischstoffen im Handel. Vor der Entscheidung für einen Parkettboden sollten Sie sich unbedingt die Raumnutzung vor Augen führen.
  • Passivhaus
    Ein Passivhaus ist so gebaut, dass es keine eigen Heizungsanlage benötigt. Durch die Bauweise, eine aufwändige Gebäudedämmung und Vorrichtungen zur Wäremerückgewinnung und -speicherung können Passivhäuser alleine mit Umweltwärme beheizt werden.
  • Pauschalvertrag
    Ein Pauschalvertrag ist eine Rahmenvereinbarung, die die Erbringung aller benötigten Leistungen zu einem festen Preis vorsieht. Der Vorteil eines Pauschalvertrages ist die Preissicherheit, der Nachteil ist die geringe Flexibilität. Oftmals sind nicht vereinbarte zusätzlich beauftragte Leistungen mit deutlichen Zusatzkosten verbunden.
  • Pavillon
    Mit Pavillon bezeichnet man meist ein kleines freistehendes Gebäude mit einem kuppelähnlichen Dach. Viele Pavillons haben keine durchgehenden Außenwände. Sie dienen als Freisitz oder Unterstand und werden oftmals in größeren Gärten als Ruhezone etwas abseits vom Haus eingerichtet.
  • Pergola
    Als Pergola wird eine Ständerkonstruktion bezeichnet, die freistehend oder an Gebäude angebaut sein kann. Viele Besitzer einer Pergola bepflanzen die Ständer mit Rankpflanzen, so dass sich unter der Pergoal mit der Zeit eine beschattete Fläche ergibt, die an heißen Sommertagen ideale Aufenthaltsorte im Freien sind. Der Begriff Pergola kommt aus dem Italienischen, wo diese Art der Außenanlage äußerst beliebt ist.
  • Photovoltaik
    Mit Photovoltaik (PV) wird die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrischen Strom bezeichnet. Nicht alle Sonnenkollektoren sind PV-Anlagen, da diese vielfach auch zur Wassererwärmung genutzt werden.
  • Plusenergiehaus
    Ein Plusenergiehaus produziert mehr Energie als es verbraucht. Durch den Einbau und opimierten Betrieb von Sonnenkollektoren, Erdwärmepumpen und Wäremrückgewinnungsanlagen wird ein Energieüberschuss erzielt, der vermarktet werden kann.
  • Putz
    Mit dem Begriff Putz wird im Bauwesen die äußerste beschichtung von Wänden und Decken bezeichnet. Auf Innen- und Außenwände wird nach der Errichtung in aller Regel ein oder mehrere Beläge aufgetragen, die das Mauerwerk vor Umwelteinflüssen schützen, die Wäremdämmung verbessern, das Raumklima optimieren und/oder dem Raum ein bestimmtes Aussehen geben sollen. Je nach Zielsetzung werden unterschiedliche Materialien für den Putz verwendet.
  • Qualitätssicherung
    Mit Qualitätssicherung ist die fachkundige Begelitung von größeren Bauvorhaben gemeint. Sollte man selbst wenig Erfahrung haben, aber ein größeres Projekt realisieren wollen, so empfiehlt es sich einen Qualitätssicherer zu beauftragen, der das gesamte Vorhaben von der Planung über die Anegbotseinholung bis zur Abnahme betreut. 
  • Quelllüftung
    Als Quelllüftung wird eine besondere Technik bei der Raumlüftung bezeichnet. Dabei bringt man die Frischluft bodennah an Lüftungsquellen in einen Raum. Ohne weitere Anlagen zur Luftverwirbelung stiegt die Frischluft an warmen Gegenständen und Körpern nach oben und kommt dorthin, wo sie gebraucht wird. Da dieses Konzept mit einem größeren Aufwand verbunden ist, kommt es bei Standard-Wohn-Immobilien nur selten zum Einsatz.
  • Querdehnung
    Quer- und Längsdehnungen werden bei Gebäuden insbesondere größeren Bauwerken schon in der Planungsphase vorgesehen. Durch Temperaturschwankungen ziehen sich auch Baustoffe und damit Bauwerke zusammen oder dehnen sich aus. Damit sich daraus keine baulchen Schäden wie Risse im Mauerwerk ergeben, werden Dehnungsfugen vorgesehen und eingebaut.
  • Querschnitt
    Für einen Querschnittsplan eines Gebäudes wird das Bauwerk zeichnerisch senkrecht zerschnitten. So wird das Innere des Hauses sichtbar, Raumhöhen, Treppenaufgänge etc.
  • Rahmenzins
    Als Rahmenzins wird eine zusätzliche Absicherung für einen Darlehensgeber bezeichnet. Der Rahmenzins wird ins Grundbuch eingetragen und sichert sog. Nebenleistungen ab, die bei der Geltenmachung von Forderungen anfallen. In den Jahren 2012 bis 2017 lagen die Rahmenzins zwischen 12 und 18%. Sollte dieser Zins für Sie überhaupt relevant sein, sprechen Sie mit Ihrer Bank über Konditionen und Notwendigkeit.
  • RAL Gütezeichen
    RAL Gütezeichen werden vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. vergeben. Das Institut ist eine unabhängige Organisation, die ihre RAL Gütezeichen für Produkte und Dienstleistungen vergibt, die ihren hohen Qualitätsanforderungen entsprechen.
  • Randbewehrung
    Mit Bewehrung wird im Bauwesen die Verstärkung eines Baustoffes bezeichnet. Wenn z.B. größere Bodenplatten an den freien Außenkanten verstärkt werden müssen, um Risse oder Brüche zu vermeiden so spricht man von einer Randbewehrung. Andere Bewehrungsbeispiele sind die Verstärkung von Beton durch Stahlstäbe oder die Verwednung von Kunststoffmatten bei Putz.
  • Rangbescheinigung
    belastungen von Immobilien z.B. durch Kredite werden im Grundbuch eingetragen. Liegen mehrere solche Belastungen auf einer Immobilie so sind sie in sog. Rängen geordnet. Mit einer Rangbescheinigung wird die Bestätigung der ordnungsgemäßen Eintragungen der Grundschulden ausgestellt.
  • Rate
    In der Regel werden größere Geldbeiträge beim Kauf von Immobilien oder bei Immobiliendarlehen nicht in einem Betrag gezahlt sondern in Teilbeträgen. Diese Teilbeträge heißen im Finanzwesen Raten.
  • Realkredit
    Ein Realkredit ist ein Bankdarlehen, das z.B. über Grundpfandrechte, die im Grundbuch eingetragen werden, oder andere Sachwerte abgesichert ist. Diese Form der Absicherung ist u.a. bei größeren Kreditsummen üblich.
  • Regenerative Energien
    Mit regenerativen Energien bzw. erneuerbaren Energien sind solche Energieträger gemeint, die sich zeitlich schnell erneuern. Die geschwindigkeit der Erneuerung wird dabei im Verhältnis zum Lebenshorizont des Menschen gesehen. Praktisch gemeint sind mit regenerativen Energie Quellen wie Wind, Sonne, Erdwärme, Wasserkraft. Im Gegensatz zu den regenerativen Energieträgern stehen die fossilen Energien wie Kohle und Öl, die im Laufe von Jahrhunderten bis Jahrtausenden entstehen und daher ...
  • Regenwassernutzung
    Im Zuge der Bemühungen um umweltschonende Wirtschaftsweise wurden auch Systeme zur Regenwassernutzung entwickelt. Konnte Regenwasser bis vor einigen Jahren nur zur Bewässerung genutzt werden, so gibt es heute Technologien, die den Einsatz von Regenwasser bei der WC-Spülung oder beim Wäsche waschen ermöglichen.
  • Reihenhaus
    Bei einem Reihenhaus werden mindestens drei Wohnhäuser, zumeist Einfamilienhäuser, Wand an Wand gehört. Man unterscheidet daher Reihenendhäuser und Reihenmittelhäuser. Diese Bauweise ist kostengünstig, weil die Grundstücke optimal genutzt werden und der Hausbau unaufwändiger als bei freistehenden Häusern ist.
  • Restschuld
    Nahezu alle Kreditverträge verzeichnen eine Restschuld. Diese Summe entspricht dem Betrag, den der Kreditnehmer nach Ablauf des Vertrages noch zu zahlen hat. In der Regel zahlt der Kreditnehmer diesen Betrag in einer Summe oder er schließt eine Folgefinanzierung über den Restschuldbetrag ab.
  • Rohbau
    In der Regel wird mit dem Begriff Rohbau die Grundkonstruktion eines Gebäudes bezeichnet. Sie besteht aus dem Fundament, den Grundmauern und der Dachkontsruktion. Im Rahmen eines Rohbaus sind aber verschiedene Grade des Ausbaus denkbar, die mit dem Bauunternehmen vereinbart werden sollten. Das Richtfest für ein Gebäude wird zumeist veranstaltet, wenn der Rohbau inklusive Dachstuhl steht.
  • Rüttelbeton
    beton muss durch Rühren oder Rütteln verdichtet werden, so dass sich z.B. keine Lufteinschlüsse bilden bze. Materialklumpen verarbeitet werden. Betonarten, bei denen die Verdichtung durch Rütteln geschieht, nennt mann Rüttelbeton.
  • RWA
    Mit der Abkürzung RWA werden „Rauch- und Wärmeabzugsanlagen“ bezeichnet. Diese Anlagen, die häufig auch Rauchabzugsanlagen genannt werden, sind ein wesentlicher Bestandteil der Feuerschutzeinrichtungen. Sie sorgen dafür, dass insbesondere die Fluchtwege vor Rauch- und Hitzeeinbrüchen abgeschirmt werden, so dass im Ernstfall ein Entkommen aus einem brennenden Gebäude so lange wie möglich sichergestellt werden kann.
  • Sachverständiger
    Sachverständige sind unabhängige Experten, die bei komplizierten Sach- oder Streitfragen hinzugezogen werden. Vielfach werden Bausachverständige vor dem Verkauf einer Immobilie durch eine Bank beauftragt, ein unabhängiges Gutachten über den Zustand der Immobilie zu erstellen, ehe Finanzierungen genehmigt werden. Sachverständige werden aber auch bei Streitfällen, z.B. bei der Bewertung von Versicherungsschäden, von Gerichten bestellt.
  • Sachwert
    Bei der Bewertung von Immobilien spielt der Sachwert eine entscheidende Rolle. Bei der Ermittlung des Sachwertes einer Immobilie sind der Wert des Grundstücks, der Wert des Gebäudes und der Wert der Außenanlagen entscheidende Faktoren.
  • Sanierung
    Mit Sanierung meint man in der Regel eine umfassende und grundlegende Erneuerung eines Gebäude. Eine Sanierung geht weit über eine Renovierung hinaus, da sie zumeist weitreichende und grundlegende Reparaturen bis hin zur Erneuerung ganzer Gebäudeteile beinhaltet.
  • Satteldach
    Ein Satteldach ist die häufigste Dachform in Deutschland. Das Dach wird dabei aus zwei schrägen Flächen gebildet, die entgegengesetzt geinigt sind und an der höchten Kante zusammenstoßen. Die obere Dachkante nennt man den Dachfirst. Das Satteldach wird auch Giebeldach genannt. Es gibt viele unterschiedliche Formen von Satteldächern, die sich z.B. in der Dachneigung unterscheiden oder an den Giebelwänden ebenfalls heruntergezogene Dachflächen haben, wie ein ...
  • Schalldämmung
    Neben den Wärmedämmung spielt auch die Schalldämmung eie wichtige Rolle insbesondere wenn Immobilien nahe an stark frequentierten Verkehrswegen oder Industrieanlagen stehen. Bei der Begutachtung einer Immobilie sollten Sie äußere Schallquellen in Betracht ziehen und sich ein Bild von der Schalldämmung machen.
  • Schloot
    Mit dem Begriff Schloot oder Schlot werden in Ostfriesland Wassergräben bezeichnet, die die Felder durchziehen und vielfach auch um Grundstücke geführt werden. Sie dienen der Entwässerung und sind wesentlicher Bestandteil der Entwässerungsmaßnahmen in Küstennähe.
  • Schlussabnahme
    Die Schlussabnahme eines Gebäudes wird durch die behördliche Bauaufsicht durchgeführt. Vielfach wird sie auch Gebrauchsabnahme genannt. Bei dieser Abnahme geht es darum, dass die Bauaufsicht die Genehmigung zur Nutzung des Gebäudes erteilt, nachdem alle baulichen Maßnahmen begutachtet wurden. Diese Schlußabnahme ist u.a. auch bedeutsam für versicherungstechnische Fragen. 
  • Schlüsselfertig
    Mit “Schlüsselfertig” werden Häuser bezeichnet, wenn alle baulichen Arbeiten zum Zeitpunkt der Übergabe abgeschlossen wurden. Der Eigentümer kann bei einem schlüsselfertigen Haus sofort nach der Übergabe mit Anstrichen und Einrichtungen beginnen. Da sich in den vergangenen Jahren herausgestellt hat, dass das Verständnis des Begriffs schlüsselfertig nicht einheitlich ist, sollten Sie bei einem so vereinbarten Bauprojekt die genaue Bauausführung und den Zeitpunkt mit dem Bauunternehmen ...
  • Schönheitsreparaturen
    Der Begriff Schönheitsreparaturen deckt alle Maßnahmen ab, die Mieter bei ihrem Auszug für die Instandsetzung einer Wohnung vornehmen müssen.
  • Schufa
    Die „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ kurz Schufa erteilt auf Anfrage und mit Zustimmung der betroffenen Person Auskünfte über die Kreditwürdigkeit. Schufa-Anfragen sind bei nahezu jeder Form der Kreditbeantragung erforderlich, da sich der Kreditgeber mit dieser Abfrage einen Überblick über sonstige Verbidnlichkeiten seines möglichen Kunden verschafft.
  • Solaranlage
    Als Solaranlage wird jede Form von Anlage bezeichnet, die Sonnenenergie gewinnt und diese einer Nutzung zuführt. Es gibt Solaranlagen zur Gewinnung von Strom und solche zur Gewinnung von Wärmeenergie.
  • Sondernutzungsrecht
    Die Bezeichnung Sondernutzungsrecht wird in Deutschland vor allem im Zusammenhang mit Gemeinschaftseigentum verwendet. Besitzen z.B. in einem Mehrfamilienhaus mehrere Eigentümer einzelne Wohnungen, so gibt es in den meisten Fällen auch gemeinschaftliche Räume und Flächen. Von einem Sondernutzungsrecht spricht man dann, wenn ein Eigentümer eine bestimmte Fläche, z.B. den Garten, alleine nutzen darf. 
  • Sondertilgung
    Mit einer Sondertilgung kann ein Kreditnehmer außerhalb der vereinbarten Ratenzahlungen seinen Kredit oder Teile seines Kredites zurückzahlen. daducrh verringert sich in der Rege die Laufzeit des Kreditvertrages. Sondertilgungen machen immer dann Sinn, wenn nicht eingeplante Beträge genutzt werden können, um die Kreditlast zu verringern, z.B. Prämien, Schenkungen etc. Ob eine Sondertilgung für Se in Betracht kommt, sollten Sie mit Ihrer Bank besprechen.
  • Staffelmiete
    Bei einer Staffelmiete vereinbaren Vermieter und Mieter zu Beginn eines Mietverhältnisses Mieterhöhungen oder -anpassungen nach bestimmten Zeiträumen. Die Miete erhöht sich dann automatisch und es bedarf keiner weiteren Mitteilung an den Mieter.
  • Statik
    Die Statik ist u.a. ein wesentliches Fachgebiet im Bauwesen. Statiker berechnen die Tragfähigkeit der Baukonstruktion und ermitteln bei neuen Bauwerken, welche zusätzlichen tragenden Elemente eingezogen werden müssen, damit ein Gebäude eine bestimmte Last aushalten kann. Der Statiker, meist ein speziell ausgebildeter Bauingenieur arbeitet eng mit dem Architekten zusammen. 
  • Teilbaugenehmigung
    Bei sehr aufwändigen, langwierigen oder komplizierten Bauvorhaben bemühen sich Bauherren oft um eine Teilbaugenehmigung. Immer wenn die Genehmigung für das gesamte Vorhaben lange auf sich warten lassen wird, versucht man über eine Baugenehmigung für Teilabschnitte frühzeitig mit den Bauarbeiten zu beginnen.
  • Tief
    Als Tief bezeichnet man in Ostfriesland kleine Flüsse oder Kanäle, die der Entwässerung dienen. Sie nehmen das Wasser auf und führen es Richtung Küste oder größerer Flüsse. Das bekannteste Tief ist das Knockster Tief bei Emden.
  • Tiefbau
    Tiefbau bezeichnet alle Bauvorhaben, die an der Erdoberfläche oder darunter durchgeführt werden. Der Bau einer Kanalisation ist z.B. eine typische Tiefbaumaßnahme.
  • Tilgung
    Tilgung ist ein Begriff aus dem Kreditwesen. Mit Tilgung ist die Abtragung eines Kredites gemeint, d.h. die Rückzahlung an den Kreditgeber. In den meisten Fällen werden Darlehen in Raten getilgt. Dabei setzen sich die monatlichen Zahlungen aus Zins und Tilgung zusammen. Damit ist gemeint, dass ein Teilbetrag der Rate für die Kreditzinsen, der zweite Teil für die Tilgung genutzt wird. Da mit fortschreitender Rückzahlung ...
  • Tragende Wände
    Gibt es in einem Gebäude tragende Wände, so dürfen diese nicht entfernt werden. Die Grundkonstruktion des Gebäudes ist dann so ausgelegt, dass diese Wände einen Teil der Gebäudelast tragen. Sollte ich also eine solche Wand entfernen, kann dies zu dramatische statische Folgen haben bis hin zum Einsturz des Gebäudes. Sollten Sie also Umbaumaßnahmen planen, informieren Sie sich in jedem Fall, welche Wände oder Gebäudeteile ...
  • Traufe
    Sie alle kennen die Redensart “Vom Regen in die Traufe”. Die Traufe ist die äußere untere Dachkante, unter der in aller Regel eine Dachrinne angebracht ist. Der Regen fließt also über die Dachfläche zur Traufe und von dort wird er in die Dachrinnen abgeleitet.
  • Trennwand
    Eine Trennwand ist eine Innenwand, die keine tragende Funktion har und Räume voneinander trennt. Sie kann als Mauerwerk oder als Leichtbauwand erstellt sein.
  • Treuhandkonto
    Treuhandkonto oder Anderkonto (manchmal auch Notaranderkonto) ist eine bestimmte Form eines Kontos. Der Inhaber eines solchen Kontos ist zumeist ein Notar oder Rechtsanwalt. Er verwaltet auf diesem Konto Guthaben seiner Klienten. Dies kann z.B. bei Immobilienfinanzierungen notwendig werden, z.B. wenn der Verkäufer sicher gehen will, dass der Käufer über die Kaufsumme verfügt, aber diese Summe aufgrund von ausstehenden Genemigungen noch nicht gezahlt werden kann.
  • Trittschall
    Jeder Tritt eines Menschen erzeugt Schall. Je stärker der Fußboden vibriert oder Schallwellen aufnehmen kann, desto größer der sog. Trittschall. Insbesondere bei Holzfußböden oder Laminatbäden wird daher heutzutage eine Trittschalldämmung unter den Bodenbelag eingezogen, die den Trittschall dämpft.
  • Trockenbau
    Eine Trockenbauweise kommt häufig beim Innenausbau von Räumen zum Einsatz. Dabei werden vorgefertigte Baustoffe wie Rigipsplatten und Metallträger eingesetzt, die ohne nasse Baustoffe wie Mörtel oder Speiss verbunden werden.
  • Typenhaus
    Typenhäuser kommen vor allem bei standardisierten Produktionsverfahren z.B. bei Fertighäusern zum Tragen. Typenhäuser sind in ihrem Grundriss und in ihrer Form festgelegt. Für den Käufer bieten sie wenig Gestaltungsmöglichkeiten.
  • U-Wert
    Als U-Wert bezeichnet man den Wärmedurchgangskoeffizienten. Diese Maßzahl gibt an, wieviel Wärmeenergie durch ein Fenster, einen Fensterrahmen oder eine Wand zwischen innen und außen ausgetauscht wird. Der U-Wert ist also eine wichtige Kenngröße bei der Wärmedämmung. Früher wurde der U-Wert auch als K-Wert bezeichnet.
  • Umbau
    Als Umbau bezeichnet man jede Form von Baumaßnahme, bei der ein Gebäude sichtbar verändert wird. Die Veränderung kann äußerlich oder im Inneren sein. Je nach Art des Umbaus können baunehördliche Genehmigungen erforderlich sein.
  • Umnutzung
    Möchte ein Immobilien- oder Grundstücksbesitzer seinen Besitz anders nutzen als vorgesehen, so spicht man von einer Umnutzung. In vielen Fällen sind dazu behördliche Genehmigungen erforderlich, da die Nutzung von Immobilien in den Flächennutzungsplänen der Gemeinden festgelegt sind. Wenden Sie sich also bei einer geplanten Umnutzung an die zuständige Baubehörde.
  • Umschuldung
    Umschuldungen können notwendig werden, wenn ein Kreditnehmer mehrere Kredite gleichzeitig bedienen muss und dabei in finanzielle Schwierigkeiten gerät. In der Regel wird eine Bank versuchen durch eine Neuordnung der Kredite den Kreditnehmer wieder in die Lage zu versetzen, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Oft werden dazu bestehende Kreditverträge aufgelöst und in neue Vereinbarungen überführt.
  • Untermieter
    Ein Untermieter ist der Mieter eines Mieters. Der Untermieter hat also keinen Mietvertrag mit dem Eigentümer der Wohnung sondern nur mit dem Mieter. Allerdings muss der Wohnungseigentümer Untermietverhältnissen grundsätzlcih zustimmen.
  • Unterputz
    Der Unterputz ist die unterste Putzschicht auf einem Mauerwerk. Je nach Anforderung und Beanspruchung werden Mauern mit mehreren Putzschichten versehen. Die unterste Schicht, der Unterputz, dient meist als Haftgrund für weitere Putzschichten.
  • Valutierung
    Valutierung ist ein Begriff aus dem Bankwesen. Häufig verwendet wird er für die Auszahlung eines Kredites. Er kann aber auch das Datum bezeichnen, an dem die Verzinsung eines Darlehens beginnt. 
  • Vergleichsmiete
    Die Vergleichsmiete ist eine “fiktive” Größe, die für die Mietgestaltung eine Orientierung bietet. Mit Vergleichsmiete ist die durchschnittliche Miete an einem Ort für ein vergelichbares Mietobjekt gemeint. Sie hilft sowohl Mietern als auch Vermietern, denn sie bietet gute Vergleichsmöglichkeiten in der entsprechenden Region.
  • Verkehrswert
    Der Verkehrswert eines Gebäudes, der auch als Marktwert bezeichnet wird, gibt den Wert an, den eine Immobilie am Markt erzielen kann bezogen auf den Zeitpunkt seiner Erhebung. Da die Ermittlung des Verkehsrwertes von verschiedenen Faktoren wie Immobilienwert, Angebots- und Nachfragesituation etc. abhängig ist, sollte der Verkehrswert von einem Experten ermittelt werden. Auch der Zustand der Immobilie und ihre Ausstattung ist für den Verkehrswert von ...
  • Vermessung
    Nach deutschem Recht müssen alle Grund- und Flurstücke vermessen und in Kataster eingetragen werden. Zu diesem Zweck werden Grundstücke von den zuständigen Ämtern ausgemessen und mit Grenzmarkierungen z.B. Grenzsteinen versehen. In bestimmten Zeiträumen werden Nachvermessungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die tatsächlichen Grenzen auch den eingetragenen Grenzen entsprechen.
  • Vermittlerprovision
    Eine Vermittlerprovision erhalten Menschen, die Geschäfte vermitteln. In den meisten Fällen ist die Höhe der Provision in Prozent des Auftragsvolumens angegeben. Ein Makler erhält z.B. eine Provision für die Vermittlung eines Immobiliengeschäftes. Provisionsbasierte Vermittlungen führen nur im Erfolgsfall zu einer Zahlung und sind zumeist nicht mit Fixkosten verbunden.
  • VOB
    Die “Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen“ (VOB) ist ein Richtlinienwerk für Bauunternehmen aller Art und regelt ihren Wettbewerb und die Rahmenbedingungen der Leistungsabrechnung.
  • Vollgeschoss
    Was genau ein Vollgeschoss ist, wird in den Landesbauordnungen des jeweiligen Bundeslandes geregelt. In Niedersachsen ist ein Vollgeschoss ein oberirdisches Geschoss, dass über mindestens der Hälfte seiner Grundfläche eine lichte Höhe von 2,20 m oder mehr hat. Vollgeschosse müssen also so gebaut sein, dass sie für normalgroße Menschen in jeder wohnungsspezifischen Form nutzbar sind.
  • Vorfälligkeitsentschädigung
    Eine Vorfälligkeitsentschädigung ist eine besondere Gebühr, die Banken bei der Kreditbearbeitung erheben. Kündigt ein Darlehensnehmer seinen Kredit vorzeitig, z.B. in dem er ihn über eine Einmalzahlung ablöst, so kann die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung beanspruchen, da ihr Einkünfte aus der regulären Kreditabwicklung verloren gehen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich u.a. nach der Darlehenssumme und der ursprünglich vereinbarten Restlaufzeit.
  • Vorkaufsrecht
    Mit einem Vorkaufsrecht erhält man das Recht eine Immobilie vor jemand anderem zu erwerben. Haben Sie z.B. ein Vorkaufsrecht auf ein Haus, so muss der Eigentümer Ihnen das Haus vor allen anderen Interessenten zum Kauf anbieten. Vorkaufsrechte kommen besonders bei vererbten Immobilien zum Einsatz.
  • Vormerkung
    Eine Vormerkung wird im Grundbuch eingetragen. Durch sie kann z.B. ein Käufer schon über die Immobilie verfügen, obwohl die endgültige Eintragung im Grundbuch noch nicht erfolgt ist.
  • Warft/Warf
    Eine Warft oder auch Warf ist ein künstliche aufgeschütteter Hügel oder eine Erhöhung, die ursprünglich dem Schutz vor Hochwasser diente. In Ostfriesland sind viele Häuser, Höfe, ja ganze Dörfer auf Warften/Warfen errichtet, um Menschen vor Hochwasser zu schützen.
  • Warmdach
    Bei einem Warmdach oder einschaligen Dach handelt es sich um eine nicht belüftete Dachkonstruktion. Da die Dachhaut direkt auf die Dämmung gesetzt wird und diese nach Innen mit einer Feuchtigkeitssperre versehen wird, muss über eine besondere Belüftung die Feuchtigkeit abgeführt werden. Früher wurden vor allem Flachdächer als Warmdächer eingesetzt. Da man inzwischen erheblich verbesserte Entlüftungstechniken einsetzen kann, ist diese Dachkonstruktion auch bei anderen Dachformen ...
  • Wärmebedarf
    Mit dem Wärmebedarf wird bei einer Immobilie die Wärmemenge angeben, die erforderlich ist, um im Inneren eine angenehme Temperatur zu erzeugen. Da das Gefühl von angenehmer Temperatur individuell verschieden ist, ist der Wärmebedarf als Näherungswert zu verstehen.
  • Wärmebedarfsausweis
    Als Wärmebedarfsausweis wird häufig der Energiebedarfsausweis bezeichnet. Er ist seit 2008 vorgeschrieben für alle Gebäude Pflicht und enthält die wichtigsten Daten zur energetischen Qualität der Immobilie.
  • Wärmebrücke
    Als eine Wärmebrücke wird im Bauwesen ein Bauelemente bezeichnet, über das Innenraum-Wärme nach außen dringen kann. In der Regel liegen einer Wärmebrücke bauliche Mängel zugrunde oder es handelt sich um ein älteres Gebäude. Wärmebrücken werden auch oft als Kältebrücke bezeichnet. Wärmebrücken finden sich z.B. oft an Sprossenfenstern oder der Verankerung von Treppenkonstruktionen.
  • Wärmedämmung
    Als Wärmedämmung werden alle baulichen Maßnahmen bezeichnet, die den Verlust von Wärmeenergie eines Gebäudes einschränken. Mit Blick auf die späteren Heizkosten ist die Wärmedämmung ein entscheidender Kostenfaktor. Daher sollten Sie bei Ihren Immobilien auf eine gute Dämmung achten und sich ggf. von Experten beraten lassen. Falls Sie dazu kompetente Fachleute vor Ort suchen, sprechen Sie uns gerne an.
  • Warmmiete
    Die Warmmiete umfasst den Mietbetrag sowie die Nebenkosten für Heizung, Müllabfuhr und Warmwasser. Dennoch ist die Warmmiete nicht die gesamte Mietzahlung, da verbrauchsabhängige Leistungen wie Strom und Gas gesondert berechnet werden müssen.
  • Wasserzähler
    Jede eigenständige Wohneinheit benötigt einen Wasserzähler. Dieses Gerät, früher auch geren Wasseruhr genannt, misst den Wasserverbrauch in der Wohnung bzw. der Immobilie.
  • Wegerecht
    In besonderen Fällen können bei einem Grundstück Wegerechte bestehen. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn der Zugang zu einem anderen Grundstück nur über ihr Grundstück gewährleistet werden kann. In solchen Fällen werden Wegerechte für die Betroffenen vereinbart und diese im Grundbuch eingetragen. Der Nutzer des Wegerechtes hat damit nur die Erlaubnis einen definierten Teil ihres Grundstücks zur Errichung seines Grundstücks zu nutzen. Sollten ...
  • Wertermittlung
    Die Wertermittlung von Gebäuden oder Grundstücken ist ein spezielles Verfahren, das von Profis durchgeführt wird, um einen realistischen Verkaufspreis einer Immobilie anzusetzen. Ihr Immobilienprofi wird diesen Preis nicht “freihändig” und allein aus seinen Erfahrungen feststellen, sondern mit externen Zahlen und nach einer aufwändigen Recherche festlegen.
  • Wiederkaufsrecht
    Vor allem aus Immobilienverkäufen innerhalb von Familien kennt man das Wiederkaufsrecht. Damit sichert sich der Verkäufer das Recht die Immobilie wieder zurückzuerwerben, sollte der Käufer die wieder veräußern wollen.
  • Wohneingentumsförderung
    Die Wohneigentumsförderung richtet sich in der Regel an junge Familien mit geringem Einkommen und ermöglicht diesen, Wohneigentum zu schaffen.
  • Wohnfläche
    In die Angabe der Wohnfläche sind alle die Räume einebzogen, die bewohnt werden können wie Wohn-, Schlafzimmer, Küche etc. Räume, die nicht zum Wohnen geeignet sind, z.B. Kellerräume, Garagen oder Abstellkammern dürfen nicht als Wohnfläche ausgewiesen werden. Sie gehören zu den Nutzflächen.
  • Xylol
    Xylol ist ein Lösunsmittel für Farben und Lacke. Da seine Dämpfe gesundheitliche Nebenwirkungen ausklösen können, wird empfohlen Xylol-freie Baustoffe zu verwenden.
  • Zeitmietvertrag
    Bei einem Zeitmietvertrag vereinbaren Mieter und Vermieter von vornherien eine bestimmte Laufzeit. Danach endet das Mietverhältnis ohne eine Kündigung.
  • Zession
    Mit einer Zession tritt ein Gläubiger seine Verpflichtungen an einen anderen Gläubiger ab. Diese Übertragung wird vertraglich vereinbart. Zessionen kommen häufiger vor, wenn Familienmitglieder einander bei Kreditverpflichtungen unterstützen.
  • Zins
    Auf jeden Kredit muss man dem Kreditgeber einen Zins bezahlen. Das ist der Prozentsatz des Darlehens, den der Kreditnehmer zusätzlich zu der geliehenen Summe zurückzahlen muss. Die Höhe des Zinses richtet sich nach allgemeinen Marktgegebenheiten und sie ist die Einnahmequelle von Geldinstituten bei Kreditgeschäften.
  • Zinsbindung
    Bei einer Zinsbindung wird der Zins für einen Kredit über einen vorher vereinbarten Zeitraum festgeschrieben. Während variable Zinssätze sich an die aktuellen Marktzinsen anpassen, gibt die Zinsbindung Kreditnehmer und -geber eine Planungssicherheit.
  • Zwangsversteigerung
    Eine Zwangsversteigerung ist die letzte Stufe einer erfolglosen Darlehensfinanzierung einer Immobilie. Kommt ein Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen nicht nach, kann der Kreditgeber die Zwangsversteigerung erwirken, um seine Forderungen aus dem Erlös zu stillen. In den meisten Fällen erzielen Immobilien bei Zwangsversteigerungen nicht den möglichen Verkaufswert. 
  • Zwischenkredit
    Mit einem Zwischenkredit überbrücken Darlehensnehmer kurze Perioden, in denen ihr Eigenkapital oder der langfristige Kredit noch nicht verfügbar ist. beschreibt ein kurzfristiges Darlehen, das durch einen langfristigen Kredit oder Eigenkapital abgelöst wird.

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